Verkaufsraum mit Betonvitrinen

Blick durch das Schaufenster

Eine der Betonvitrinen

Die Aufhängung ermöglicht variable Raumgestaltung

Blick in den Verkaufsraum

Juweliergeschäft Ehinger-Schwarz

Neumarkt 1 c, 50667 Köln

1992

Gegenwart

Reinhard Angelis | Büro für Architektur und Gestaltung

Ehinger-Schwarz GmbH & Co. KG

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2107

Juweliergeschäft Ehinger-Schwarz

Auf der linken Seite des denkmalgeschützten Gebäudes aus den 30er Jahren entstand 1992 das Juweliergeschäft der Firma Ehinger-Schwarz. Zwischen zwei Schaufenstern, die im Inneren eine asymmetrische Rundung bilden, liegt der Eingang des Geschäfts.
Man betritt den Raum nicht im rechten Winkel, sondern folgt der Raumdiagonalen. Linkerhand der Tür setzt sich das Schaufenster über einem Betonsockel als Vitrine fort. Gegenüber befindet sich eine halbhohe Verkaufstheke. Das Entrée ist in blau gehalten, ansonsten ist die farbliche Gestaltung des Verkaufsraums sehr zurückgenommen. Es dominieren Naturtöne: grau, beige und sand.
Vier Stahlprofile führen unterhalb der Deckenkonstruktion aus Metallgittern von Wand zu Wand. Sie durchschneiden den Raum in einer Schräge. Die Profile tragen die an Stahlseilen aufgehängten Scheiben aus ungefärbtem Beton.
In den rechteckigen verglasten Ausschnitten dieser Betonscheiben werden die Schmuckstücke präsentiert. Neben der Präsentation erfüllen die insgesamt neun Betonvitrinen zudem eine räumliche Funktion, indem sie die Ladenfläche unterteilen. Die unbehandelten Betonscheiben sind als Raumteiler flexibel nutzbar, denn sie hängen an verschiebbaren Metallgleitern. So lassen sich unterschiedliche Raumwirkungen erzielen, je nachdem, in welchem Winkel und in welcher Anordnung sie fixiert werden.
Seinen Charme bezieht der Raum aus dem Kontrast zwischen den rohen und ungeschliffenen Betonplatten auf der einen Seite und den fein gearbeiteten, glänzenden Schmuckstücken aus Gold, Perlen und Edelstein auf der anderen Seite.

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Autor: Petra Metzger (koelnarchitektur) / Redaktion baukunst-nrw

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