| Objekt: | St. Petri Kirche Dortmund |
Gesamtansicht© Thomas Robbin |
| Standort: | Westenhellweg 44137 Dortmund |
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| Baujahr: | 1322 / 1980 | |
| Epoche: | Gotik |
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| Bauherr: |
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| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die St.-Petri-Kirche im Westen der Dortmunder Innenstadt ist ein Beispiel für die besondere Form der mittelalterlichen Hallenkirchen in Westfalen. Dementsprechend sind Mittelschiff und Seitenschiffe des dreijochigen Baus gleich hoch. Der Grundriss nimmt nahezu quadratische Formen an, so dass der Chorraum vergleichsweise kurz ausgeprägt ist. eine Besonderheit ist der überhöhte Glockenturm, der nach einem Einsturz (1752) und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (1943) wieder aufgebaut werden musste. Seine historische Größe erreichte er erst 1981 wieder. Die Turmhöhe von 60 Metern ist in einem Wettstreit um den höchsten Turm zwischen der Reinoldikirche und der St.-Petri Kirche im 15. und 16. Jahrhundert begründet. Die Unterkonstruktion hat eine Höhe von 15 Metern. Insgesamt ist der Glockenturm 105 Meter hoch. Nach mehreren Zerstörungen der Kirche ist nur noch der Taufstein als ursprüngliches Element enrhalten. Bemerkenswert im Innenraum ist der spätgotische Flügelaltar von 1521, der ursprünglich für das Dortmunder Franziskanerkloster hergestellt wurde. Es handelt sich um den größten flämischen Altar des Mittelalters. Im Aufgeklappten Zustand zeigt der 7,4 Meter breite und 5,6 Meter hohe Altar gut 36 detaillierte Bilder, bestehend aus vergoldeten Holzschnitzfiguren. Diesbezüglich trägt er auch den Namen „Das Goldene Wunder“. Derzeit wird der Altar aufwändig restauriert. |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Kirchturm © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Seitenschiff © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Südansicht © pixelio.de / Siepmann H. > Bild vergrößern |
