Südwestansicht St. Matthäus

Luftbild mit St. Matthäus-Kirche und Altenheim

St. Hildegardis-Altenwohnheim und Hildegardiskapelle

St. Matthäus im Vordergrund mit Blick auf die Hildegardiskapelle

Dachansicht St. Matthäus von Süden

St. Matthäus Düsseldorf-Garath

René-Schickele-Str. 6, 40595 Düsseldorf

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denkmalgeschütztes Objekt

1968-70

1950er-70er Jahre

Gottfried Böhm

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Matthäus Düsseldorf-Garath

Die katholische Pfarrkirche St. Matthäus wurde 1968–1970 nach Plänen von Gottfried Böhm in dem in den 1960er Jahren neu entstandenen Düsseldorfer Stadtteil Garath erbaut. Der Sakralbau bildet zusammen mit dem St. Hildegardis-Altenheim des Caritasverbandes, der Hildegardiskapelle und den beiden Wohnungen für Küster und Organist ein städtebauliches Ensemble. Ein ursprünglich geplanter Kindergarten wurde nicht mehr gebaut, stattdessen befindet sich auf diesem Grundstück nun der Pfarrgarten.
Der seit 1999 denkmalgeschützte Kirchenbau von St. Matthäus ist als vielfältig verschachteltes Volumen angelegt. Er besteht aus einem zweigeschossigen burgähnlichen Sockelbereich, der mit seiner Materialität aus rotem Ziegel und in seiner Höhe mit der gleichzeitig entworfenen umliegenden Bebauung des Ensembles korrespondiert. Lediglich die zylinderförmigen Ziegeltürme an der Ostseite des Baus reichen aus dem Sockelbereich über die Traufkante der Umgebung hinaus.
Aus diesem mit runden Ecktürmen ausgestatteten Bereich erwächst in der Mitte ein vielgestaltiger Betonkörper aus abgestuften Betonquadern, der in seinem Zentrum von einer blechverkleideten mehrfach gefalteten pyramidenartigen Dachform gekrönt wird. An der Dachspitze ist ein kleines Kreuz angebracht.
Auch die Gestalt des Innenraums wird durch die Abstufungen und Schrägen der außen ablesbaren Formen bestimmt und ergibt so eine abwechslungsreiche Deckengeometrie. Die Wände und Decken des Innenraums wurden roh belassen und bestehen wie im Außenraum aus rotem Ziegelmauerwerk und grauem Sichtbeton mit großflächigen roten Farbfeldern. Große Glasfenster im Dachbereich erhellen den Raum.
Die blutrote Farbe an der Kirchendecke und am äußeren Betonkörper ist als Verweis auf das Blut Jesu als auch an das Feuer des Heiligen Geistes zu verstehen.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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