Solarsiedlung Düsseldorf-Garath

Quartiershof 1. Bauabschnitt

Quartiershof 2. Bauabschnitt

Quartiershof 2. Bauabschnitt

Mietergärten am Quartiersplatz

Mehrfamilienhäuser an der Josef-Maria-Olbrich Straße

Mehrfamilienhäuser an der Josef-Maria-Olbrich Straße

Bebauung entlang der Lüderitzstraße

Treppenhaus in einem Mehrfamilienhaus

Solarsiedlung Garath

Lüderitz-, Josef-Maria-Olbrich-Straße , 40595 Düsseldorf

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt

2006-14

Gegenwart

FSWLA Landschaftsarchitektur
(Freiraumplanung)
HGMB Architekten
(2. und 3. Bauabschnitt)
Druschke und Grosser Architektur
(1. Bauabschnitt)
Wortmann & Scheerer
(Energiekonzept)

Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2103

Solarsiedlung Garath

Die Wohnbebauung in Düsseldorf-Garath hat vom Land Nordrhein-Westfalen den Status der Solarsiedlung erhalten. Der städtebauliche Entwurf sah eine Trennung der Bebauung in mehrere Bauabschnitte vor. In jedem Bauabschnitt wurden acht Gebäude errichtet, die jeweils einen Innenhof mit großem Spiel- und Grünbereich umschließen und über Tiefgaragen verfügen, wodurch das Wohngebiet nahezu autofrei bleibt.
Die unterschiedliche Geschossigkeit der neuen Bebauung vermittelt zu der umliegenden Nachbarschaft: So wurde innerhalb des Grundstückes auf die Höhenentwicklung der Umgebung mit den Einfamilienhäusern an der Lüderitzstraße und der höheren Geschossigkeit an der Josef-Maria-Olbrich Straße reagiert.
Die Wohnbebauung setzt sich aus gefördertem und freifinanziertem Wohnungsbau zusammen. Darunter befinden sich vermietbare Haus-im-Haus Lösungen, die für einen Übergang zu der angrenzenden Einfamilienhausbebauung auf der „Urdenbacher Seite“ sorgen.
Die Fassaden der Baukörper sind mit unterschiedlichen Oberflächenmaterialien ausgestattet und an verschiedenen Stellen wurden farbige „Wohnboxen“ aufgesetzt, wodurch ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild erzeugt wird. Große Balkone und französische Fenster gliedern die Gebäudefronten. Nach dem Prinzip „Wohnen mit eigener Haustür“ erhielten die Erdgeschosswohnungen individuelle Eingänge. Die geförderten Gebäude wurden mit einem Aufzug ausgestattet: Somit sind ca. 60% der Wohneinheiten barrierefrei und altengerecht.
In einem dritten Bauabschnitt wurde das Projekt mit insgesamt 375 Wohnungen (davon 187 Neubau-Wohnungen und 188 modernisierte Wohnungen) fertiggestellt.

Aus der Jurybegründung zum Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau NRW 2012: „Der gehobene energetische Standard der Neubauten überschreitet deutlich die zum Zeitpunkt des Bauantrags gültigen gesetzlichen Vorschriften. Die anerkannte Solarsiedlung schafft mit diesem Thema einen vorbildlichen Imagewandel im Quartier. Das Wohnquartier ist ein gelungenes Beispiel für eine behutsame Nachverdichtung.“

Auszeichnungen:
NRW Landespreis 2012 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau (MBWSV NRW in Kooperation mit AKNW NRW und IK-Bau NRW) - Zukunft Wohnen
10 Jahre Stadtumbau NRW 2014 (MBWSV NRW), Kategorie "Wohnen", Preisträger
"Stadt bauen. Stadt leben." Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur 2012 (BMVBS), Kategorie "Energie und Infrastruktur", Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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