Schloss Holtfeld, Borgholzhausen

Blick auf wasserumgräftete Anlage

Äußeres Torhaus mit Blick aus Innentor

Giebel des Haupthauses Schloss Holtfeld

Wohnhaus mit Nebengebäuden

Wasserumwehrtes Herrenhaus Schloss Holtfeld

Schloss Holtfeld

Schlossallee, 33829 Borgholzhausen

1599 / 1660 / 1705

Renaissance

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Objekte gesamt: 2010

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Schloss Holtfeld

Schloss Holtfeld wurde 1350 erstmals urkundlich genannt. Die von einem Wassergraben umgebene Anlage besteht aus dem Herrenhaus und zwei Torhäusern, wobei der Wohntrakt mit dem inneren Torhaus ursprünglich zusätzlich wasserumwehrt war. Von 1497 bis 1863 gehörte Schloss Holtfeld der Familie von Wendt.
Das heutige zweigeschossige Herrenhaus auf rechteckigem Grundriss wurde aus Bruchstein errichtet und anschließend verputzt. Auf einem Wappen ist 1599 als Erbauungsjahr angegeben. In der südwestlichen Ecke des Herrenhauses befindet sich ein quadratischer Turm mit einem Pyramidendach anstelle des ursprünglichen Haubendachs. Die Schmalseiten sind mit Volutengiebeln versehen, wobei der südliche Giebel vollständig (und reicher als der Nordgiebel) mit Beschlag- und Rollwerk in Formen der Weserrenaissance verziert ist. Der Giebel ist durch doppelte Gesimse und Kreuzstockfenster mit verblendeten Lünetten untergliedert.
Der Eingang zum Haupthaus von Schloss Holtfeld war ursprünglich mit Wappen bekrönt, rechts daneben ist ein sechsteiliges Fenster mit einer Ahnenprobe (Wappenschilde der Ahnentafel) eingelassen. Auf der linken Seite befand sich ursprünglich ein Treppenturm, der vermutlich 1790 abgetragen wurde.
Das Innere von Schloss Holtfeld wurde während des Umbaus zur Bauernführerschule 1937/38 stark verändert; von der ursprünglichen Ausstattung sind lediglich der Küchenrauchfang aus dem Jahr 1602 und drei Kamineinfassungen aus Sandstein erhalten geblieben.
Von den zwei Torhäusern ist das Innere von 1632 mit einer Rundbogendurchfahrt aus Bossenwerk, einer Kaiserbüste und Wappen versehen. Die äußere Anlage setzt sich aus zwei gestreckten Fachwerkflügeln aus dem Jahr 1660 zusammen, die 1705 durch das äußere Torhaus, einen massiven, zweigeschossigen Pavillon mit einem Zugbrückenrahmen ergänzt wurden.
Östlich der Anlage befindet sich ein weiteres Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1705 mit einer Durchfahrt zum ursprünglich vorgelagerten, ausgedehnten Garten, der heute als landwirtschaftliche Fläche genutzt wird.
Die gesamte Anlage befindet sich in Privateigentum.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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