| Objekt: | Plange Mühle |
Plange Mühle© Tübergen, Susanne |
| Standort: | Weizenmühlenstr. 1 40221 Düsseldorf |
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| Baujahr: | 1906 | |
| Epoche: | ||
| Urheber/Büro: |
Architekt Otto Wöleke ![]() Architekt Ludwig Raabe ![]() |
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| Bauherr: |
Georg Plange ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Im von 1890-1896 entstandenen Düsseldorfer Hafen siedelte sich 1906 die Weizenmühle Georg Plange an. Den Entwurf für die verschiedenen Bauten der Mühle lieferten die Hamburger Architekten Raabe und Wöhleke. Ein Großteil der Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, die wenigen erhalten gebliebenen Gebäude wie der adlergeschmückte Turm, das Silogebäude, die Werkstätten, das Kesselhaus und das Stallgebäude mit der Wohnung für den Obermüller wurden als denkmalwert eingestuft. Ebenfalls als denkmalwert gelten die Anfang der 20er Jahre errichteten Silos, die als reine Funktionsbauten in Sichtbeton erstellt wurden. Besonderes Kennzeichen der Plange Mühle ist allerdings der architektonisch aufwendig gestaltete Uhrenturm, mit einer Verblendung aus bruchrauhem Naturstein in einer sehr hohen Sockelzone, Ziegelmauerwerk in den fünf darüber liegenden Geschossen und einem kupferbeschlagenen Turmhelm. Im Turmhelm, der 1927 in Stahlbeton erneuert wurde, ist eine große Uhr eingelassen, bewacht von einem seine Schwingen ausstreckenden Adler. In den 90er Jahren wurde der Standort als Mehlmühle aufgegeben und nach einigen Jahren des Leerstands im Rahmen der Neustrukturierung des Medienhafens zu einem Büro- und Loftgebäude umgebaut. Die gestalt- und fassadenprägenden Fensterbänder des Langbaus aus den 50er Jahren wurden auf die Neubauten übertragen und stärken so die Wirkung des denkmalgeschützten Uhrenturmes. Weitere Gebäude wurden zu Ausstellungs-, Freizeit- und Gastronomieflächen ausgebaut. |
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| Copyright: | Susanne Tübergen | |
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