| Objekt: | Stadtsparkasse Düsseldorf[Homepage] |
Gesamtansicht© Thomas Robbin |
| Standort: | Berliner Allee 33 40212 Düsseldorf |
|
| Baujahr: | 1964 / 2000 | |
| Epoche: | Gegenwart |
|
| Urheber/Büro: |
Architekt Prof. Friedrich Wilhelm Kraemer (Ursprungsbau)![]() Ingenhoven Overdiek und Partner (Umbau) ![]() |
|
| Bauherr: |
Stadtsparkasse Düsseldorf ![]() |
|
| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | 1964 wurde die Zentrale der Stadtsparkasse von den Architekten Heinrich Rosskotten, und dem Büro Kraemer, Pfennig, Sieverts errichtet. Das Ensemble aus einem dreigeschossigen Flachtrakt mit einem darüber errichteten Hochhausturm gehörte zu den bemerkenswerten Bauten der Moderne der 1960er Jahre. Auf der durch geschlossene Bebauung geprägte Berliner Allee wirkte das Ensemble als Solitärbau. Auf dem 60 Meter hohen, 17-geschossigen Hochhaus befand sich eine gewaltige Uhr, die Fassade des Bauwerkes war farblich durch Aluminium und in braun gehaltene Brüstungsfelder geprägt. 1990 entstand an der Ecke zur Grünstr. ein siebenstöckiger Erweiterungsbau. In den Jahren 1998 bis 2000 wurde die Zentrale der Sparkasse komplett umgebaut. Die Bauten der 1960er Jahre wurden dabei bis auf das Betonskelett entkernt. Der Hochhausturm wurde um zwei weitere Etagen und einen Dachgarten erhöht. Raumhohe Glasfenster ersetzen die ehemaligen Brüstungsfelder, eine in Aluminiumprofile gefasste Klimaschale umgibt den Hochhausturm. So wurde der Energieverbrauch des Gebäudes drastisch gesenkt. Auch der Flachtrakt wurde umgebaut, hier bildet jetzt ein großes Atrium das Zentrum des im Innern von allen Wandelementen befreiten Gebäudes. Über dem Kernbau mit seinen drei Etagen befindet sich ebenfalls ein Dachgarten, der einen Veranstaltungssaal mit 300 Sitzplätzen einrahmt. An der Steinstrasse bildet ein gläserner Kubus den Eingangsbereich. Zur Berliner Allee hin wurde vor die Bauten eine 130 Meter lange Glasfassade gesetzt. Dieser vom Schweizer Künstler Beat Streuli mit großformatigen Portraits auf transparenten Folien gestaltete Wandschirm bildet eine Barriere für den Verkehrslärm der dicht befahrenen Berliner Allee und bildet eine gemeinsame Fassade für alle Bauteile. |
|
| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
| 0 Kommentare lesen / Kommentar schreiben Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Objekt! |
|
||
| Das Gebäude im Jahr 1966 © Bauen und Wohnen 1966, Heft 1 > Bild vergrößern |
