Ehemalige Landwirtschaftskammer Münster

Nachtansicht

Blick auf Gebäudeecke

Rasterfassade Nordwestflügel

Eingangsbereich

Foyer mit Aufzug

Blick auf Treppenhaus

Innenansicht Flur

Ehemalige Landwirtschaftskammer Münster

Schorlemerstr. 26, 48143 Münster

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1951-52 / 2006-07 (Umnutzung)

1950er-70er Jahre

Peter Bastian | Peter Bastian Architekten
(Umnutzung und Erweiterung)
Werner Ruhnau
Walter Hämer

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Ehemalige Landwirtschaftskammer Münster

Der fünfgeschossige Verwaltungsbau der ehemaligen Landwirtschaftskammer wurde in den Jahren 1951/52 von den Architekten Walter Hämer und Werner Ruhnau über einem L-förmigen Grundriss errichtet.
Der ehemalige Sitz der Landwirtschaftskammer befindet sich in zentraler Lage, auf Altstadt und Promenade ausgerichtet und ca. 300 Meter vom Bahnhof entfernt.
2006/2007 wurde der – in Münster als erster moderner Verwaltungsbau mit Rasterfassade geltende – Baukörper von Peter Bastian Architekten grundlegend saniert und umgebaut. Dabei wurde die leicht geschwungene Fassade in ihrem Gesamterscheinungsbild vollständig erhalten und lediglich einer notwendigen bauphysikalischen und baukonstruktiven Sanierung unterzogen. Die ursprüngliche, beengte Eingangssituation an der Schorlemer Straße wurde durch einen gläsernen Windfang, der unter ein 10 Meter weit auskragendes Vordach gestellt wurde, ersetzt. Mit dem Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Nachkriegsbaus wurden rund 6.000 Quadratmeter Bürofläche geschaffen.
Die vielachsige Fassade des Bürohauses ist leicht konkav gewölbt und nordwestlich in einem weiten Bogen geführt; der kürzere Ostflügel ist im rechten Winkel angesetzt. Die Front zeichnet sich durch das hochrechteckige Raster des Stahlbetonskeletts aus, dabei ist das erste Obergeschoss höher als die anderen Geschosse. Die Fenster sind über geziegelten Brüstungen eingelassen. Über dem leicht vorkragenden Dach ist ein zurückspringendes fünftes Geschoss mit einem entsprechenden Dach aufgesetzt.
Die Innenräume sind zweiseitig um Mittelflure angelegt. Zum rückwärtigen Hof hin tritt das verglaste Haupttreppenhaus mit einer Wendeltreppe halbrund hervor.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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