Fassade des Annoriegels

Schrägluftbild des Geländes

Luftaufnahme, der Rundbau an der Bottmühle links unten.

Ansicht des Rundbaus

Links der sog. Annoriegel, im Hintergrund der Rundbau

Fabrikgebäude, der Annoriegel, vor der Sanierung

Stirnseite des Annoriegels

Fassade des Annoriegels, von der Karl-Korn-Str. aus gesehen.

Mehrfamilienhäuser im Zentrum des Geländes

Spielplatz im Zentrum des Geländes

Die umgebaute ehemalige Fabrik bietet sozialen Wohnungsbau mit ungewöhnlichen Abmessungen

Wohnbebauung auf dem ehemaligen Stollwerck-Gelände, Rundbau Bottmühle

Karl-Korn-Str.; Severinswall; An der Bottmühle, 50678 Köln

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1987

Gegenwart

dt8 Planungsgruppe

Mietwohnungen: Private Investoren, Eigentumswohnungen: Initiative „Wohnen im Stollwerck“

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2103

Wohnbebauung auf dem ehemaligen Stollwerck-Gelände, Rundbau Bottmühle

Im Zentrum des Sanierungsgebietes Severinsviertel liegt das ehemalige Betriebsgelände der Schokoladenfabrik Stollwerck. Nach zähem Ringen um die Durchsetzung des 1980 mit dem 1. Preis ausgezeichneten städtebaulichen Wettbewerbskonzept konnten mit dem 6-geschossigen und etwa 20m tiefen "Annoriegel" 8.000 qm des Bestandes umgebaut werden.
Grundidee des westlich daran anschließenden Geländes zum Rhein hin ist die Bildung einer Blockrandbebauung mit Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau. Abgeschirmt vom Verkehrslärm liegen im Blockinnenbereich in Anlehnung an die Bebauung der Altstadt "innere Zeilen" mit Dreifamilienhäusern, bei denen alle Wohnungen direkt von der Wohngasse oder über Außentreppen erschlossen werden. Insgesamt entstanden 698 Wohnungen, 215 Altenwohnheimplätze, 1 Kindertagestätte und 6.500 m2 Läden und Praxen.
Das 130 m lange Fabrikgebäude ist das Rückgrat der städtebaulichen Figur und eindrucksvoller Zeuge für die industrielle Vergangenheit des Quartiers. Das Gebäude wurde mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaus umgebaut. Der Altbau bietet großzügige Raumzuschnitte und Geschosshöhen, die nach den Förderrichtlinien im Neubau nicht realisierbar sind. Aufgrund dieser besonderen Qualitäten sind die Wohnungen auch für soziale Gruppen mit abweichendem Lebensstil und aus kreativen Berufen attraktiv, die - obwohl durchaus förderungsberechtigt - in der Regel den sozialen Wohnungsbau ablehnen.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 1990 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 1990 (Land NRW/Architektenkammer NRW)

Autor: Schaller/Theodor Architekten BDA

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