Innenhof Mehrfamilienahus abends

Mehrfamilienhaus mit privaten Freibereichen

Zentraler Eingangsbereich Mehrfamilienhaus

Zentrale Erschließung Mehrfamilienhaus

Wir wohnen anders - generationsübergreifendes Wohnquartier

Generationenweg 1, 44225 Dortmund

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

2010

Gegenwart

Friedrich Baudisch | Ingenieurbüro s+k
(Statik)
Norbert Post & Hartmut Welters Architekten & Stadtplaner
(Architektur)
Fred Winkelhaus | Winkelhaus Landschaftsarchitektur
(Landschaftsarchitektur)

W.I.R. e.V. - Verein für generationsübergreifendes Wohnen in Dortmund
Spar- und Bauverein e.G. Dortmund
(Mehrfamilienhaus)

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Objekte gesamt: 2010

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Wir wohnen anders - generationsübergreifendes Wohnquartier

Unweit der Dortmunder Innenstadt, eingebettet in umliegende Grünzüge, entstand 2010 das von Post Welters Architekten geplante neue gemeinschaftliche Wohnquartier „WIR wohnen anders“. Die Grundidee bei dem Projekt war es, ein „Dorf in der Stadt“ zu realisieren, einen Ort mit verlässlicher Nachbarschaft für Jung und Alt.
Das dreigeschossige Mehrfamilienhaus mit Mietwohnungen bildet den Kern des Quartiers und ist von 13 Doppel- und Einfamilienhäusern privater Bauherren umgeben. Das Mehrfamilienhaus für 25 Parteien bietet mit dem zentralen Wohnhof ebenso wie mit dem zentralen Eingangsbereich und den Galerieerschließungen vielfältige Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten. Eine Gemeinschaftswohnung für Feiern und Gäste, eine ebenerdige Fahrradgarage sowie ein gemeinsamer Waschsalon im Dachgeschoss stehen allen Bewohnern zur Verfügung.
Jede Wohnung besitzt einen privaten Freibereich, der von der gemeinsamen Mitte weg orientiert, so dass Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten garantiert sind. Die Mieter wurden bereits im Planungsprozess beteiligt, die Grundrisse individuell angepasst.
Die gesamte Anlage ist barrierefrei erschlossen: Rampen, ein Aufzug, ebenengleich abgesenkte Schwellen sowie, zur selbstständigen Orientierung auch sehbehinderter und blinder Bewohner, mit dem Blindenstock auffindbare Kanten und Belagswechsel und kontrastreich markierte Einzelstufen sind diesbezüglich die wichtigsten baulichen Maßnahmen.
Das Gebäude ist ein KfW40-Niedrigenergiehaus. Seine Holzpellet-Heizzentrale mit Solarthermie-Unterstützung sorgt im Zusammenwirken mit einer Photovoltaikanlage für eine CO2-neutrale Wärmeerzeugung. Über ein Nahwärmenetz wird das gesamte übrige Quartier mit versorgt. Durch den hohen Dämmstandard sowie eine kontrollierte Be- und Entlüftung der Wohnungen wird der Energieverbrauch des Gebäudes optimiert.

Auszeichnungen:
NRW Landespreis 2012 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau (MBWSV NRW in Kooperation mit AKNW NRW und IK-Bau NRW) - Zukunft Wohnen
Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Dortmund), Anerkennung
PROM des Jahres 2011 (RWE Vertrieb AG), Preisträger

Autor: Post Welters / Redaktion baukunst-nrw

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