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Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
© by RIK/ Guntram Walter

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Objekt:

Siedlung Flöz Dickebank


[Homepage]
Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen Seitenansicht mit Gehweg und Begrünung
© RIK/ Guntram Walter
Standort: Virchowstraße
45886

Gelsenkirchen

Baujahr: 1870
Epoche:
Urheber/Büro: - keine Angabe -
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Bauherr: Détillieux, Fréres et Cie.
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Multimedia: GoogleMaps

Umkreissuche:
 
Beschreibung:   Eine der ältesten Siedlungen im Ruhrgebiet ist die ab 1868 für die Arbeiter der Zeche Alma erbaute Kolonie Ottilienaue. Durch den starken Widerstand der Bewohner gegen den 1972 beabsichtigten Abriss erlangte die Siedlung Bekanntheit. Gelsenkirchen wurde zum Zentrum der Bürgerinitiativen gegen den Abriss von Arbeitersiedlungen im Revier
Die Aufnahme der Förderung der beiden Zechen Rheinelbe und Alma 1861 bzw. 1871 zog viele Zuwanderer nach Gelsenkirchen, die während der Abteufarbeiten bei ansässigen Bauern oder in provisorischen Behausungen unterkamen. Angesichts der Wohnungsnot und der unzureichenden privaten Bautätigkeit sahen sich die Bergwerksbetreiber Détillieux, Frères et Cie. gezwungen, selbst den Wohnraum für ihre Belegschaft zu schaffen. Sie ließen um 1870 die Siedlung Flöz Dickebank anlegen, die anfangs noch Ottilienau hieß. Die ältesten Häuser stehen heute an der Virchowstraße, an der Ulmenstraße, Flöz Dickebank und Flöz Sonnenschein. In der zweiten Bauphase ab 1906 veränderten sich sowohl der Haustyp als auch die Siedlungskonzeption zugunsten einer anspruchsvolleren Gestaltung. Unter Einfluss der Gartenstadtbewegung erhielt das bisherige gleichförmige Siedlungsraster durch einen Marktplatz und zweigeschossige Eckbebauungen mit Hofbildung einen eher städtischen Charakter.
1974 beschlossen die Stadtverwaltung und die Rheinisch-Westfälische Wohnstätte AG als Eigentümerin den Abriss der Siedlung Flöz Dickebank. Anstelle der anderthalbgeschossigen Zechenhäuser sollten drei- bis zwölfgeschossige Gebäude errichtet werden. Gegen dieses Vorhaben gründete sich eine Mieterinitiative. Nach zweijährigem Protest der Bewohner, die trotz Zwangsräumungen und Zumauern ihrer Wohnung nicht nachgaben, verkündete die Eigentümerin im Sommer 1976 die Sanierung von Flöz Dickebank
Im öffentlichen Bewusstsein und in der Fachwelt setzte ein Stimmungsumschwung ein. In den 70er Jahren bildeten sich immer häufiger Bürgerinitiativen, die sich gegen Kahlschlagsanierung und Bauspekulation zur Wehr setzten und ihren "Wohnbereich mit besonderer Sozialstruktur" erfolgreich verteidigten.

Weitere Informationen unter Stadtprofile Gelsenkirchen
Copyright: Route der Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw
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Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
© by RIK/ Guntram Walter
Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
© by RIK/ Guntram Walter
Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
© by RIK/ Guntram Walter

Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
Eingangsbereich mit Bepflanzung
© RIK/ Guntram Walter
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Straßeneinsicht mit Häusern und Grünflächen
© RIK/ Guntram Walter
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Gesamtansicht eines Siedlungshauses
© RIK/ Guntram Walter
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Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
© by Thomas Robbin / Stadt Gelsenkirchen
Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
© by Thomas Robbin / Stadt Gelsenkirchen

Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen Siedlung Flöz Dickebank - Gelsenkirchen
Original ornamentierte Gaslaterne
© Thomas Robbin / Stadt Gelsenkirchen
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Häuserzeile Hnappschaftshof
© Thomas Robbin / Stadt Gelsenkirchen
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