Blick auf die Siedlung Buchheimer Weg in Köln

Luftbild der Siedlung

Detail Fassade und Balkone

Gärten der Siedlung Buchheimer Weg

Siedlung Buchheimer Weg in Köln-Ostheim

Buchheimer Weg / Grevenstraße, 51107 Köln

2007-2012

Gegenwart

Johannes Böttger | jbbug - büro urbane gestalt
(Landschaftsarchitektur)
ASTOC Architects and Planners

GAG Immobilien AG

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Objekte gesamt: 2010

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Siedlung Buchheimer Weg in Köln-Ostheim

Die Wohnsiedlung am Buchheimer Weg im Kölner Stadtteil Ostheim ist Teil einer 1950er Jahre-Siedlung, die heute ungefähr ein Fünftel des Stadtteils einnimmt und charakteristisch für den Nachkriegsstädtebau ist. Fünfzig Jahre nach ihrer Errichtung befanden sich die Gebäude in einem sehr schlechten Zustand.
Das Konzept der Kölner Architekten und Stadtplaner ASTOC erhält den Gesamtzusammenhang und die Qualitäten der Siedlung: So wurden im Entwurf für den Neubau der Siedlung der Gesamtzusammenhang und die Qualitäten der Siedlung erhalten: die Vorteile des Zeilenbaus wie Belichtung, Belüftung und Orientierung wurden beibehalten und dennoch überzeugende Stadträume geschaffen. Die Winkelform der Neubauten ermöglicht durch ihre räumliche Struktur hofähnliche Bereiche zwischen den Häusern, an denen die Erschließungen und weitere Treffpunkte liegen. In insgesamt drei Bauabschnitten entstanden 434 Wohneinheiten in 18 Häusern.
Statt der Satteldächer wurde eine geneigte Dachform gewählt: Der traditionell mittig sitzende Dachfirst wurde diagonal auf die jeweiligen Außenecken des Gebäudes gezogen, so entstehen fallende und steigende Traufkanten. Alle Häuser wurden mit mineralischen Putzfassaden in fünf verschiedenen hellen Grüntönen versehen.
Die Siedlungsbauten wurden mit Tiefgaragen mit einem direkten Zugang zum Gebäude ausgestattet. Standardmäßig werden zwei Wohnungen durch ein Treppenhaus erschlossen (Zweispänner), an den Gebäudeenden finden sich überwiegend Dreispänner. Die Größen der öffentlich geförderten Wohnungen reichen dabei von der Einzimmerwohnung bis hin zur Vierzimmerwohnung.
Das Wohnquartier wurde um Infrastruktureinrichtungen wie ein Mietercafé, quartiersnahe Büronutzungen und eine Kindertagesstätte ergänzt. Die Wohnnutzung wird durch ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung und eine Wohngruppe für Demenzkranke ergänzt.

Auszeichnungen:
Deutscher Städtebaupreis 2012 (DASL / Wüstenrot-Stiftung), Auszeichnung
Deutscher Bauherrenpreis Neubau 2012 (Kooperation GdW, BDA, DST, BDLA, DSD), Preisträger
Architekturpreis NRW 2015 (BDA NRW), Auszeichnung
Kölner Architekturpreis 2014 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor: ASTOC Architects and Planners, Köln / Redaktion baukunst-nrw

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