| Objekt: | Neue Synagoge Aachen |
Fassadenansicht© Jörg Hempel |
| Standort: | Synagogenplatz 23 52062 Aachen |
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| Baujahr: | 1995 | |
| Epoche: | Gegenwart |
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| Urheber/Büro: |
Architekt Prof. Alfred Jacoby ![]() |
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| Bauherr: |
Jüdische Gemeinde Aachen ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die neue Synagoge wurde am Ort der 1862 erbauten und 1938 von den Nationalsozialisten zerstörten Vorgängerin errichtet. Die Fassade der neuen Synagoge ist konkav um den halbkreisförmigen Synagogenplatz gelegt und erinnert mit ihrer Gestaltung aus hellem Klinker an Jerusalem. Mit einer großen Glaswand mit filigranen Stahlprofilen öffnet sich das Foyer zur Platzseite hin. Der zylindrische Baukörper der eigentlichen Synagoge ist durch die transparente Foyergestaltung hindurch erkennbar. Der runde Raum für die Gottesdienste ist wie ein Scharnier zwischen dem Foyertrakt und dem Hofflügel, in dem der Gemeindesaal untergebracht ist, angeordnet. Drei Flügeltüren aus Buchenholz führen in den Gebetsraum, der Platz für 300 Gläubige bietet. Hier fällt durch eine verglaste Kuppel das Licht senkrecht auf das zentral angelegte Podium, den Almemor. Kreisförmig um diesen angeordnet sind die Sitzbänke, welche ebenfalls aus Buchenholz bestehen. Ausgerichtete Holzpaneele an den Wänden sorgen für eine gute Akustik. Insgesamt sorgen die Holzeinbauten für eine atmosphärische Wärme in dem Gebetsraum, ohne der sakralen Anmutung entgegenzuwirken. Der Schrein mit den Thorarollen ist mit überschlanken Flügeltüren gestalte und entfaltet eine raumbeherrschende Wirkung. Acht senkrechte Buntglasfenster, die von Johannes Schreiter gestaltet wurden, flankieren den Thoraschrein. |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Blick in den Gebetsraum © Jörg Hempel > Bild vergrößern |
Lichtkuppel © Jörg Hempel > Bild vergrößern |
Einer der den Thoraschrein flankierenden Leuchter. © Jörg Hempel > Bild vergrößern |
