| Objekt: | Hustadt Bochum |
Ansicht Hochhäuser Hustadt© Norbert Finken / VBW |
| Standort: | Hustadtring 44801 Bochum |
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| Baujahr: | 1960er Jahre | |
| Epoche: | 1950er-70er Jahre |
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| Urheber/Büro: |
Architekt Prof. Hanns Dustmann (Ursprungsbau)![]() |
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| Bauherr: |
VBW BAUEN UND WOHNEN GMBH ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Hustadt in Bochum gilt als Paradebeispiel des Siedlungsbaus der 1960er/1970er Jahre. Einst als Universitätsrahmenstadt für Bedienstete der Hochschule gebaut, ist die Hustadt – rund 1.200 Wohnungen in Hochhäusern umgeben von Einfamilienhäusern im Bungalowstil – in die Jahre gekommen. Sowohl veraltete Wohnungsbestände als auch soziale Probleme führten zu einem schlechten Image, mit dem viele Großsiedlungen dieser Art heute zu kämpfen haben. Seit 2007 wird die Hustadt im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West“ erneuert. Bis dato wurden 8,1 Mio. Euro in Maßnahmen zur Attraktivierung der Siedlung investiert, um das burgähnliche Innere der Hustadt zu öffnen, neue Wege und Leitsysteme im Quartier anzulegen und durch zielgruppenspezifische Angebote soziale Netzwerke zu stabilisieren und neue Bewohner zu gewinnen. Unter anderem wurden große, schwer vermietbare Wohnungen zu wohngemeinschaftstauglichem Wohnraum für Studenten umgebaut und ein neues VBW-Mieterbüro eingerichtet. Ein wichtiger baulicher Eingriff war der „Tordurchbruch“ durch ein Wohngebäude hin zum zentralen Stadtplatz des Quartiers, dem Brunnenplatz, als neuer Eingang in die Siedlung und als Auftakt für die Umgestaltung des Quatiers. Erste Anzeichen des Erfolges stimmen zuversichtlich, dass die Hustadt heute wieder als zukunftsfähiges Wohnquartier betrachtet werden kann. Die Qualitäten des Stadtteils werden wiederentdeckt: großzügige Grün-, Aufenthalts- und Spielflächen, moderner Wohnraum und die Nähe zur Universität. |
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| Copyright: | Route der Wohnkultur | |
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