StadtBauKultur NRW
Wikipedia Diese Seiten sind direkt mit dem Wikipedia- Lexikon verbunden. [...]
GoogleMaps Informa­tio­nen zur Ein­bin­dung von Google Maps
Bookmark Buttons
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information
   denkmalgeschütztes Objekt  Dieses Objekt gehört zur Route der Wohnkultur.  
Hohenhof - Hagen
© by RIK/ Guntram Walter

nix nix nix
Objekt:

Hohenhof


[Homepage]
Hohenhof - Hagen Frontansicht mit Veranda
© RIK/ Guntram Walter
Standort: Am Stirnband 10
58093

Hagen

Baujahr: 1908
Epoche: Jugendstil
Urheber/Büro: Architekt Henry van de Velde
nix
Bauherr: Karl Ernst Osthaus
nix
Multimedia: GoogleMaps

Umkreissuche:
 
Beschreibung:   Der Hohenhof ist ein Baudenkmal von europäischem Rang. Er wurde 1906 bis 1908 von Henry van de Velde als Wohnhaus für die Familie Osthaus erbaut.
Das Gebäude gilt als eines der wenigen erhaltenen "Gesamtkunstwerke" des Jugendstils. Nach dem Willen von Karl Ernst Osthaus sollte der Hohenhof als Zentrum der Künstlerkolonie Hohenhagen dienen, die jedoch nur in Ansätzen realisiert wurde.
Der Hohenhof war als bekrönender Abschluss eines terrassierten Hanges gedacht. Der Hohenhof, dessen Grundriss die Form eines Doppelhakens hat, war 1908 bezugsfertig.
Das Baumaterial entsprach der bergisch-märkischen Tradition: Das blauschwarze Gestein eines benachbarten Steinbruchs verbindet sich harmonisch mit schwarzer Niedermendiger Basaltlava und bläulichem Moselschiefer, kombiniert mit weiß und grün für Türen und Fenster.
Nur die östliche Hangfassade zeigt Achsensymmetrie, während die Eingangs- und Gartenseiten die unregelmäßige Raumaufteilung im Innern widerspiegeln.
Van de Velde schuf die Innenarchitektur vollständig aus einem Guss: Möbel, Wanddekorationen und Bodenbeläge, Lampen und Stoffe, Geschirr und Besteck wurden nach eigenen Entwürfen in Absprache mit dem Bauherrn gestaltet.
Von Bedeutung für die dekorative Gestaltung der Haupträume waren verschiedene Kunstwerke, um die herum die Einrichtung farblich komponiert wurde.
Seit Anfang der 1980er Jahre wurden die Räume rekonstruiert und die Jugendstileinrichtung wieder zusammengetragen. Verbaute Türöffnungen wurden geöffnet, Stuckornamente freigelegt und die Wandbespannung wieder eingesetzt. Die originalen Möbel wurden wieder aufgekauft bzw. aus dem Lagerkeller geholt, einige fehlende Stücke wie Sofas mussten nachgebaut werden. Die Rekonstruktion der Innenausstattung und der ursprünglichen Einrichtung wurde en detail bis zur entsprechenden Türklinke durchgeführt.
Mit der Einbindung als Ankerpunkt der Route der Industriekultur ging der Ausbau zum "Museum des Hagener Impulses" mit weiteren Ausstellungsräumen, auch für Wechselausstellungen, einher.
Copyright: Route Industriekultur/ Redaktion Baukunst NRW
0 Kommentare lesen / Kommentar schreiben
nix
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Objekt!

Hohenhof - Hagen
© by RIK/ Guntram Walter
Hohenhof - Hagen
© by RIK/ Guntram Walter
Hohenhof - Hagen
© by RIK/ Guntram Walter

Hohenhof - Hagen Hohenhof - Hagen Hohenhof - Hagen
frontale Gesamtansicht des Hohenhofs
© RIK/ Guntram Walter
> Bild vergrößern
Zufahrt zum Hohenhof
© RIK/ Guntram Walter
> Bild vergrößern
Straße Am Stirnband mit Zufahrt zum Hohenhof
© RIK/ Guntram Walter
> Bild vergrößern

Hohenhof - Hagen
© by Ingelore Pohl / Christian Grüssen
Hohenhof - Hagen
© by Ingelore Pohl / Christian Grüssen

Hohenhof - Hagen Hohenhof - Hagen
Westgarten der Villa
© Ingelore Pohl / Christian Grüssen
> Bild vergrößern
Der versenkte Garten der Villa
© Ingelore Pohl / Christian Grüssen
> Bild vergrößern

powered by keybits
nix