Gesamtansicht mit Fassade aus Lichtkuppeln

Gesamtansicht frontal

Galeriehaus mit umgebender Hochhausbebauung

Galerieräume im Erdgeschoss

Die Heizkörper im 1. OG dienen auch als Sitzbänke

Detailansicht Fassade

Galeriehaus ads 1a

An der Schanz 1a, 50735 Köln

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2002

Gegenwart

Bernd Kniess

Campana / Gliem / Hammelehle & Ahrens / Schmidt

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)

Objekte gesamt: 2010

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2107

Galeriehaus ads 1a

Das ehemalige überflüssig gewordene Umspannwerk in Riehl aus den späten 1970er Jahren wurde durch vier junge Galeristen entdeckt, die es in ein vielseitig nutzbares Ausstellungsgebäude umbauen ließen.
Die Umwandlung in ein Galeriehaus erfolgte hauptsächlich durch das Entfernen überflüssiger innerer wie äußerer Gebäudestruktur. Die technischen Aggregate wurden entsorgt und massive Teile der Stahlbeton-Konstruktion herausgefräst. Nur wenige neue Wand- und Deckenelemente mussten ergänzt werden, wobei Texturen und Fehlstellen der ursprünglichen Nutzung bewusst sichtbar blieben.
Die so entstandenen zwei Ateliers in Keller und Dachgeschoß sowie die vier jeweils ca. 150 qm großen Galerieeinheiten im Erdgeschoß und 1. Obergeschoß verfügen trotz räumlicher Gleichwertigkeit über ihre Eigenheiten. So werden großformatige Bilder oder Skulpturen für die Galerieräume im 1. Obergeschoß zunächst in ebenerdigen Kammern deponiert. Aussparungen in ihren Decken ermöglichen nach Entfernen von Gitterrosten dann das Hochhieven der Kunstwerke -mit einer aus der ursprünglichen Nutzung stammenden Laufkatze.
Die von den Inhabern individuell bestimmte Raumaufteilung, mit einem frei zugänglichen, offenen Bürobereich oder einem abgeschlossenen "Chefzimmer", ist schließlich auch Ausdruck ihrer unterschiedlichen Charaktere.
Der schlichten industriellen Funktionsarchitektur im Inneren sollte außen durch Hinzufügung eines einzigen, neuen Materials entsprochen werden. Inspiriert durch die vorgefundenen Lichtkuppeln wurden die eingeschnittenen Öffnungen in der Betonhülle durch ungewöhnliche Bauelemente geschlossen. Die ursprünglich für den Bau von Gewächshäusern gedachten, nunmehr vertikal angebrachten Lichtkuppeln stellen das dominierende gestalterische Element des Gebäudes dar und weisen zugleich signalhaft auf seine neue Nutzung hin.

Mehr auf koelnarchitektur.de

Auszeichnungen:
Preis für vorbildliche Handelsarchitektur 2004 (Landesinitiative StadtBauKultur NRW und Einzelhandelsverband NRW), Anerkennung
Kölner Architekturpreis 2003 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung
Gestaltungspreis 2006 - Umbau im Bestand (Wüstenrot Stiftung), Auszeichnung

Autor: Ulrich Grützner (koelnarchitektur) / Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Karl- peter Merz schrieb am 21.03.2012 um 19:59
o ja ,!!! Fein tolle raumaufteilung.. lg peter köln

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Galeriehaus ads 1a

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)
Ingenieurbau » Energiewirtschaft

keine Aktion...