Dreilägerbachtalsperre

Blick auf die Staumauer Luftseite

Dreilägerbachtalsperre Seeseite

240 m lange Kronenmauer

Dreilägerbachtalsperre

Jägerhausstraße, 52159 Roetgen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

1909-1911/12

- keine Angabe -

Otto Intze

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Dreilägerbachtalsperre

Die Dreilägerbachtalsperre liegt im Nationalpark Eifel und dient der Versorgung mit Frischwasser. Das 240 Meter lange und 34 Meter hohe Bauwerk besteht zum Großteil aus Beton, lediglich für die obersten sechs Meter der Mauer wurden Quarzit-Bruchsteine verwendet.
Auf der dem Wasser zugewandten Seite befand sich ursprünglich eine keilförmige Erdschüttung, die man auch als ´Intze´ bezeichnet. Das Intze-Prinzip war eine typische Bauart für die Entstehungszeit der Talsperre.
Die Dreilängerbachtalsperre wurde zwischen 1909 und 1911 bzw. 1912 errichtet und zwischen 1990 und 1993 vollständig saniert. Im Zuge dieser Sanierung wurde ein Kontrollgang eingebaut und die Mauer verbreitert. Der Mauerfuß wurde von drei auf fünf Meter verbreitert, so dass eine bessere Standsicherheit gegeben war. Insgesamt kann die Staumauer ein Wasservolumen von ca. 3,6 Millionen Kubikmeter fassen.
Die Talsperre wird hauptsächlich vom Dreilägerbach gespeist. Daneben sorgen zwei kleinere künstlich angelegte Gräben, der Schleebach- und der Hasselbachgraben, für einen weiteren Zufluss.
Insgesamt beläuft sich das Einzugsgebiet der Talsperre auf 23,34 km². Am Fuße der Staumauer wird das Wasser zu Trinkwasser aufbereitet, um einen Großteil des Kreises Aachen und des Kreises Heinsberg mit Frischwasser versorgen zu können.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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