| Objekt: | Zeche Zollern II/IV[Homepage] |
Gesamtansicht mit Förderturm© RIK/ Guntram Walter |
| Standort: | Grubenweg 5 44388 Dortmund |
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| Baujahr: | 1898 | |
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| Urheber/Büro: |
Architekt Paul Knobbe ![]() Architekt Bruno Möhring ![]() |
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| Bauherr: |
- keine Angabe - ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Zeche Zollern war bei ihrer Einweihung 1898 die Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks AG. Mit herrschaftlicher Architektur und modernster Technik dokumentiert die Anlage den Übergang vom Historismus zum Jugendstil, der u. a. Ausdruck fand in den Marmorschalttafeln und im Portal der Maschinenhalle. Seit 1969 unter Denkmalschutz, ist die Zeche heute Zentrale des Westfälischen Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Dauer- und Sonderausstellungen in den restaurierten Tagesanlagen vermitteln Erwachsenen wie Kindern Einblicke in die Arbeit eines Bergwerks der Jahrhundertwende. Wie Bergarbeiterfamilien lebten, erfahren Besucher in der Siedlung vor den Zechentoren. 1898 werden die ersten Spatenstiche auf dem Gelände der zukünftigen Zeche Zollern II/IV vorgenommen, die reguläre Kohlenförderung begann bereits 1902. Die Zeche erhielt eine elektrische Fördermaschine und war kurze Zeit später die erste voll elektrifizierte Zeche des Ruhrgebietes. Den Zweiten Weltkrieg überstand Zollern II/IV unbeschadet, und im Zuge des Wiederaufbaus Deutschlands stand eine erneute Vergrößerung und Modernisierung der Zeche an. Mit der Fertigstellung der Zentralschachtanlage Germania im Jahre 1954 wird 1955 die Förderung endgültig eingestellt. Die Tagesanlagen zur Seilfahrt und zur Wetterführung bleiben jedoch bis zur endgültigen Stilllegung der Gesamtanlage 1966 noch in Betrieb. In letzter Minute vor dem drohenden Abriss wird 1969 die Maschinenhalle als erstes Industriebauwerk in Deutschland unter Denkmalschutz gestellt - ein Umdenken hinsichtlich des Umgangs mit dem historischen industriellen Erbe setzt ein. 1981 wird Zollern II/IV zum Standort des Westfälischen Industriemuseums. Um ein möglichst authentisches Ensemble zu schaffen werden in Herne und Gelsenkirchen zwei noch erhaltene Fördergerüste des gleichen Typs abgebaut und an der Stelle der auf Zollern II/IV schon abgerissenen Fördergerüste wieder errichtet. Die Maschinenhalle stellt ein herausragendes Beispiel für technische und ästhetische Errungenschaften im vergangenen Jahrhundert dar. Im Museum wird der Bergarbeiteralltag zu neuem Leben erweckt. Für Lebendigkeit sorgen auch die Veranstaltungen, Ausstellungen und künstlerische Elemente auf dem alten Zechengelände von Zollern II/IV. |
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| Copyright: | Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw | |
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| Alte Industriemaschine © RIK/ Guntram Walter > Bild vergrößern |
Seiltiche Aufsicht auf den Förderturm © RIK/ Guntram Walter > Bild vergrößern |
Armaturen einer alten Industriemaschine © RIK/ Guntram Walter > Bild vergrößern |
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| Eingangsbereich mit Rundtor © RIK/ Guntram Walter > Bild vergrößern |
Maschinenhalle Zeche Zollern © RIK/ Guntram Walter > Bild vergrößern |
Gebäudeansicht mit Förderturm © pixelio.de/ Gecko > Bild vergrößern |
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| alte Produktionshalle mit Rundtor © pixelio.de/ Jürgen Hüsmert > Bild vergrößern |
