Wohn- und Gartenhaus Köln-Lindenthal

Blick vom Garten

Straßenseitige Ansicht

Treppe im Erdgeschoss

Treppe im 2. Obergeschoss

2. Obergeschoss

Verglasung Treppenhaus

Blick vom Erdgeschoss in den Garten

Blick in 1. Obergeschoss

Wohn- und Gartenhaus Lindenthal

Schlegelstr. 28, 50935 Köln

2006

Gegenwart

jäck_molina architekten innenarchitekten gbr

- privat -

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Objekte gesamt: 2010

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Wohn- und Gartenhaus Lindenthal

Das Einfamilienhaus in Köln-Lindenthal wurde von jäck molina architekten innenarchitekten errichtet und fügt sich typologisch in die zwei- bis dreigeschossige Reihenhausbebauung der Nachkriegszeit auf der Schlegelstaße ein.
Der Keller des Vorgängerbaus wurde erhalten und diente als Basis für das neue Haus, das auf drei Ebenen eine Familie mit zwei Kindern beherbergt.
Das Haus als solches entspricht den Typologien des Viertels. Die Gestaltung der Fassade und die Dachform folgt dem bestehenden Bild der Schlegelstraße. Die Gliederung der Öffnungen und Einschnitte nehmen das Prinzip der Lochfassade in freier Anordnung auf.
Im Inneren öffnen Lufträume entlang der Treppe den Raum, so dass der Raum über die Geschosse hinweg „zu fließen“ scheint. Verstärkt wird dies durch raumhohe Türen für die Bäder und Kinderzimmer. Küche und Treppe trennt eine raumhohe Glasscheibe, die Erdgeschoss und Kinderetage in Beziehung setzt.
Zwei Elemente bestimmen den Innenraum im Erdgeschoss: Das Sheddach und die Serviceschiene. Die unterschiedlichen Raumquerschnitte gliedern den offenen eingeschossigen Wohn-Essbereich, der sich 22 Meter tief in das Grundstück schiebt.
Grundriss und Aufriss sind mit ‚räumlichen Löchern’ versehen. Diese verbinden Innen und Außen, oben und unten und übernehmen Funktionen im Grundriss. Der Eingang im Erdgeschoss ist so weit zurückgesetzt, dass ein Auto parken kann. Das ‚Gartrium’ im 1. Obergeschoss schützt vor Einblicken und verbindet Schlaf- und Elternbadezimmer. Der Garten liegt wie ein ‚Loch’ im Gefüge der Bebauung. Oberlichter über Essplatz und Wohnbereich sorgen für direktes Sonnenlicht.
Aluminium wird als Licht reflektierende Fläche im Eingangsbereich und im ‚Gartrium’ und für die Fensterrahmen eingesetzt. Dach und Fassade sind mit Naturschiefer belegt. Die Fußböden fast aller Räume sind mit Wenge-Parkett ausgeführt. Die Bäder sind gefliest.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2010 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung
Architekturpreis NRW 2007 (BDA NRW), Auszeichnung

Autor: jäck molina architekten innenarchitekten / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Ein-/Zweifamilienhäuser

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