Ansicht nachts

Übergang vom Schaft zum Turmhelm

Beleuchteter Kopf des Wasserturms Oberhausen

Wasserturm Oberhausen mit Beleuchtung

Wasserturm Oberhausen

Mülheimer Straße 1, 46049 Oberhausen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert. Dieses Objekt gehört zur Route der Wohnkultur.

1897 / 1980-81 (Umbau)

- keine Angabe -

Dieter Tümmers
Gutehoffnungshütte (GHH)

Gutehoffnungshütte AG

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Objekte gesamt: 2010

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Wasserturm Oberhausen

Der von der Bevölkerung auch als „Chateau d’eau“ bezeichnete, seit 1985 denkmalgeschützte Wasserturm ist ein achtgeschossiger runder Backsteinbau. Er wurde im Jahr 1897 durch die Gutehoffnungshütte (GHH) als Ersatz für die städtische Wasserversorgung erbaut. Das Wasser wurde über drei Druckstränge in den ca. 50 Meter hohen Turm gepumpt und dort in einem Hochbehälter gespeichert. Der stählerne Wasserbehälter diente noch bis 1965 als Druckausgleichbehälter der Oberhausener Hüttenwerke. Bis 1978 wurde der Turm in den beiden unteren Geschossen dann nur noch als Büro genutzt.
Den geplanten Abriss des Wasserturmes verhinderte ein Vermessungsingenieur, indem er ihn 1979 von der Eigentümerin erwarb. Durch umfangreiche Baumaßnahmen, zum Beispiel den Einbau einer Betonspindeltreppe und die Verstärkung der Decken, entstanden in der Folgezeit über die ersten drei Etagen ein Büro für den Bauherrn sowie in einer weiteren Etage eine Wohnung für eine Mitarbeiterin. Weitere vier Etagen bleiben ungenutzt. Der Schaft des Wasserturms war schon vor der Umnutzung zu Büro und Wohnung bewohnt. Hier wohnte zwischen 1923 und 1955 der damalige Lagerverwalter der Gutehoffnungshütte mit seiner Familie im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss.
Da ein Teil der Umbauarbeiten am und im Wasserturm in Eigenleistung erfolgten, konnten die Baukosten vergleichsweise gering gehalten werden. Dennoch musste aus Kostengründen auf den geplanten Aufzug verzichtet werden, so dass bis zur Wohnebene in 15 Metern Höhe 82 Stufen überwunden werden müssen.

Autor: Route der Wohnkultur

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