U-Bahnstation Duisburg-Meiderich

Blick auf den Bahnsteig Station Duisburg-Meiderich

Sitzmöglichkeiten auf dem Bahnsteig

Gleisansicht mit Fotografien

Ansicht U-Bahnstation mit Schwarz-Weiß-Fotografien

Station Duisburg-Meiderich mit U-Bahn

Treppenaufgang Station Duisburg-Meiderich

Blick auf Treppen und U-Bahn-Tunnel

U-Bahnstation Duisburg-Meiderich

Von-der-Mark-Straße, 47137 Duisburg

2000

Gegenwart

ARGE RTM (Arbeits-Gemeinschaft Ruhrtunnel Meiderich)
(Ausführungsplanung)
Tomas Riehle
(Künstlerisches Konzept)
Spiekermann AG consulting engineers
(Entwurfs- und Vorplanung)
Jörg Husarek
(Planung Ausbau)

Stadt Duisburg Stadtbahnbauamt

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U-Bahnstation Duisburg-Meiderich

Die U-Bahnstation Duisburg-Meiderich mit ihrer weiten, in stützenfreier Konstruktion gebauten Halle wird gestalterisch durch die großformatigen Schwarzweiß-Fotografien, die 16 Rheinbrücken zeigen, geprägt.
Der Kölner Fotokünstler Tomas Riehle hat die Rheinbrücken fotografiert und lieferte mit seinem prämierten Wettbewerbsentwurf „Der Rhein, Basel – Duisburg – Rotterdam“ das künstlerische Gestaltungsthema für die unterirdische Bahnstation.
Der Architekt Jörg Husarek richtete die gesamte architektonische Gestaltung nach diesem Thema aus: Die blaue Farbe des in Längsrichtung verlegten Fußbodens verbindet die Treppenhäuser an beiden Enden der leicht geschwungenen Bahnhofshalle. Die Wände der Treppenhäuser sind ebenfalls in blau gestaltet. Dadurch wird die unterirdische Halle mit der Oberfläche verbunden und weckt Assoziationen zu einem Fluss, der durch den Bahnhof hindurchfließt. Die Bahnsteigkanten in hellgrauem Granit fassen diesen Fluss seitlich ein und wirken so wie Uferböschungen.
Die aus Edelstahldrahtgewebe und Aluminium bestehende Deckenkonstruktion wurde speziell für die Station entwickelt. Die feine Struktur des Edelstahlgewebes, welches wie der Bodenbelag von ruhigen, glatten Flächen nur seitlich eingefasst wird, soll den Eindruck einer sich im schwachen Wind kräuselnden Wasseroberfläche wecken und greift so das Flussmotiv auf.
Das Edelstahlgewebe verläuft ohne Begrenzung in der Längsrichtung bis hinein in die Treppenaufgänge. Dadurch wird der Eindruck des Durchfließens zusätzlich verstärkt und die Treppenhäuser mit der Bahnhofshalle zu einer Einheit verbunden.

Autor: Jörg Husarek / Redaktion baukunst-nrw

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