| Objekt: | Stiftskirche Enger |
Südansicht© Stadt Enger |
| Standort: | Kirchplatz 10 32130 Enger |
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| Baujahr: | 9. / 11. / 14. Jh. | |
| Epoche: | Gotik |
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| Urheber/Büro: |
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| Bauherr: |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die ältesten Bauabschnitte dieser historischen kreuzförmigen Hallenkirche gehen zurück auf einen Saalkirchenbau aus dem frühen 9. Jahrhundert. Die Kirche in ihrer heutigen Form stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert hat es vier Vorgängerbauten gegeben. So erhielt die Kirche im elften Jahrhundert Querhaus, Chorjoch und Apsis in romanischer Bauweise. Im 14. Jahrhundert wurde die teilweise zerstörte Kirche als gotischen Bau mit verkürztem Langhaus ohne Turm wieder errichtet. Historische Zeugnisse des 10. Jahrhunderts nennen den sächsischen Adeligen Widukind als den Stifter der Kirche. Besonders beeindruckend und sehenswert ist der freistehende Kirchenturm, dessen Erbauung als Stoff für eine Sage dient. Nach der Sage geht die eigentümliche Bauweise des Turms auf einen von Widukind angeregten Wettstreit zurück. Er wollte dort begraben werden, wo man in der kürzesten Zeit eine Kirche baute. Die Kirche in Enger konnte vor denen in Bünde, Melle und Rehme fertig gestellt werden, zunächst jedoch ohne Turm, den man später neben der Kirche errichtete. Als besondere Kostbarkeit der Kirche gilt der Schnitzaltar des Meisters Hinrick Stavoer aus dem Jahre 1525: In einem großen und zwölf kleinen Feldern wird die Leidensgeschichte Christi in überaus plastischen Bildern wiedergegeben. Dazu werden in der Predella die zwölf Apostel gezeigt. Gleich hinter dem Altar findet sich das angebliche Grabmal des Sachsenherzogs Widukind. In den Jahren 1970-1973 wurde die Kirche umfangreich renoviert. |
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| Copyright: | Stadt Enger/ Redaktion baukunst-nrw | |
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| Freistehender Kirchturm © Stadt Enger > Bild vergrößern |
Eingang © Eckhard Assler > Bild vergrößern |
Nahaufnahme der Eingangstür © Eckhard Assler > Bild vergrößern |
