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   denkmalgeschütztes Objekt  Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.  
St. Rochus Düsseldorf - Düsseldorf
© by Susanne Tübergen

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Objekt:

St. Rochus Düsseldorf


[Homepage]
St. Rochus Düsseldorf - Düsseldorf Gesamtansicht
© Susanne Tübergen
Standort: Rochusmarkt 6
40479

Düsseldorf

Baujahr: 1894-1897/ 1955
Epoche: 1950er-70er Jahre
Urheber/Büro: Architekt Josef Kleesattel (neuromanische Kirchenbau)
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Architekt Prof. Dr. Ing. Paul Schneider von Esleben (Kuppelbau)
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Bauherr:
Multimedia: GoogleMaps

Umkreissuche:
 
Beschreibung:   Auf dem Rochusmarkt zwischen Bagelstrasse und Camphausenstrasse befinden sich die Bauten der Kirchengemeinde St. Rochus. Das besondere an diesem Ensemble ist die Zusammensetzung aus einem neuromanischen Kirchturm und dem modernen Kuppelbau.
Der neuromanische Kirchenbau entstand in den Jahren 1894-1897 nach den Plänen des Düsseldorfer Architekten Josef Kleesattel. Im Juni 1943 wurde der Bau zerstört.
Nach der Zerstörung standen die Außenmauern noch, auch die Gurtbögen der Gewölbe hatten gehalten, somit wäre eine Wiederherstellung denkbar gewesen. Dennoch entschied sich die Pfarrei Anfang der 1950er Jahre für den Abriss und einen Neubau. Der Neubau erfolgte 1953 nach Plänen von Paul Schneider Esleben, wobei der Turm als Mahnmal und Glockenträger erhalten blieb und das Langhaus durch einen modernen Kuppelbau ersetzt wurde.
Interessant ist der moderne Kuppelbau vor allem durch die Form eines Zentralraumes mit drei Knochen. Die 28 Meter hohe Kuppel besteht aus drei doppelt gekrümmten Betonschalen, die von drei Lichtbändern getrennt werden und ein Rundfenster bildet den Scheitel. Durch diese außergewöhnliche Form erhielt der Bau im Volksmund schnell den Namen „Halleluja-Gasometer“.
Der Turm erhielt eine andere Dachform und steht vom Kirchengebäude getrennt, ist aber mit dem neuen Kuppelbau durch zwei Säulenreihen verbunden. Der Glockenturm soll an die ehemals größte neuromanische Kirche der Stadt erinnern, die auch „Dom von Düsseldorf“ genannt wurde.
Seit 1988 steht die Rochuskirche unter Denkmalschutz. 1991 wurde sie durch Kardinal Joachim Meisner geweiht.
Copyright: Susanne Tübergen
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