StadtBauKultur NRW
Wikipedia Diese Seiten sind direkt mit dem Wikipedia- Lexikon verbunden. [...]
GoogleMaps Informa­tio­nen zur Ein­bin­dung von Google Maps
Bookmark Buttons
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information
   
Siedlung Scholven  - Gelsenkirchen
© by Thomas Robbin / Stadt Gelsenkirchen

nix nix nix
Objekt:

Siedlung Scholven

Siedlung Scholven  - Gelsenkirchen Beamtenhäuser in der Schwedenstraße
© Thomas Robbin / Stadt Gelsenkirchen
Standort: Schwedenstraße, Mentzelstraße,
45896

Gelsenkirchen

Baujahr: 1911
Epoche:
Urheber/Büro: - keine Angabe -
nix
Bauherr: - keine Angabe -
nix
Multimedia: GoogleMaps

Umkreissuche:
 
Beschreibung:   Auch für die Fiskalzeche Scholven, die 1911 ihre Förderung aufnahm, mussten Werkswohnungen gebaut werden. Sie entstanden südlich der Schachtanlage, auf der bald auch eine Kokerei gebaut wurde, so dass der dominierende Westwind wenigstens nicht den Gestank in die Häuser blies. Die Siedlung, die in der Mitte durch ein kleines immer noch existierendes Waldstück getrennt war - ein Reststück der Scholver Heide - entsprach mit ihren Doppel- und Viererhäusern dem Gartenstadttyp. Sie reichte ursprünglich auch deutlich über die Feldhauser Straße hinaus, fiel dort aber dem Ausbau der Raffinerie Scholven zum Opfer.
Auch in der Nähe der in den 1960er Jahren beträchtlich erweiterten Kokerei kam es zu Abbrüchen. Zum einen wurden ihre Emissionen als kritisch bewertet. Zum anderen war der unverkaufte Koks so hoch aufgehaldet, dass er über die Werksmauer in die angrenzenden Gärten rollte. Die freigeräumten Grundstücke wurden sofort aufgeforstet, so dass heute etwa an der Reubekampstraße dichter Wald steht.
Bemerkenswert ist das Ensemble aus neun stattlichen Doppelhäusern, die - leicht zurückgesetzt - auf der Ostseite der Schwedenstraße für die leitenden Beamten der Zeche errichtet wurden. Die Hausgruppe Schwedenstraße 27/29 bildet eine Art Mittelachse für die unterschiedlich gestalteten Häuser. Man entdeckt Zierfachwerk an den Dachgeschossen, zum Teil rechteckige, zum Teil gebauchte Erker, dekorative Dachformen und - nahezu Standard - Hauseingangsloggien. Die alten Häuser auf der gegenüberliegenden Seite und entlang der Mentzelstraße sind einfacher und zum Teil erst nach dem Ersten Weltkrieg entstanden.
Bemerkenswert sind auch die alten sehr hochgewachsenen Laubbäume: Eichen, Weiß- und Blutbuchen, Linden. Entlang der Glückaufstraße, dem früheren Haupteingang der Zeche, jetzt Zugang zum Kraftwerk Scholven, gibt es eine Platanenallee. Auch hier standen früher auf der Südseite Steigerhäuser.

Weitere Informationen unter Stadtprofile Gelsenkirchen
Copyright: Stadt Gelsenkirchen / Dr. Lutz Heidemann
0 Kommentare lesen / Kommentar schreiben
nix
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Objekt!

powered by keybits
nix