Westseite Erweiterungsbau Berufskolleg Gladbeck

Südansicht Erweiterungsbau Berufskolleg Gladbeck

Blick unter das südliche Vordach vor dem Atrium

Galerie 2. Obergeschoss Berufskolleg

Treppe im Atrium des Berufskollegs

Erweiterungsbau Berufskolleg Gladbeck

Herderstraße 3, 45964 Gladbeck

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt

2008

Gegenwart

Feja + Kemper Architekten

Kreis Recklinghausen

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Objekte gesamt: 2010

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Erweiterungsbau Berufskolleg Gladbeck

Der Erweiterungsbau des Berufskollegs Gladbeck von Feja + Kemper Architekten bildet mit seinen Einrichtungen Aula, Cafeteria, Verwaltung sowie sechs Unterrichtsräumen das neue Zentrum der Schulanlage und gliedert sich in das Ensemble aus den 1950er Jahren ein.
Städtebaulich bezieht sich der Neubau mit seiner Eingangsseite auf den Campus und ordnet sich in die rechtwinklige Struktur der nördlichen Gebäude ein. Mit seinen drei Geschossen bezieht der Erweiterungsbau in seiner Höhenentwicklung auf die bestehenden Gebäude und greift mit der Verwendung von Ziegelstein das vorherrschende Material auf.
Der quadratische Gebäudekomplex setzt sich aus drei Riegeln mit einem zentralen Atrium zusammen. Während der westliche und der östliche Bauriegel die wesentlichen Hauptnutzflächen aufnehmen (Klassenräume, Lehrerzimmer, Verwaltung), fasst der nördliche Baukörper den Treppenraum, die sanitären Anlagen sowie die Küche zusammen und bildet damit eine räumliche und akustische Schwelle zur nördlich verlaufenden, stark verkehrsbelasteten Konrad-Adenauer-Allee.
Das Atrium mit der zuschaltbaren Cafeteria wird zum kommunikativen Mittelpunkt der Schule. Im Erdgeschoss befinden sich Cafeteria und Aula als wichtigste Anlaufpunkte, Lehrerbereich und Verwaltung liegen im ersten Obergeschoss und sind über die offene Treppe im Atrium zu erreichen, während die Klassenräume im zweiten Obergeschoss zusammengefasst sind.
Die bestimmenden Materialien des Erweiterungsbaus des Berufskollegs Gladbeck sind Ziegelstein, Natursteinfußboden im Erdgeschoss, Holzfußböden in den Obergeschossen, Sichtbetondecken, sowie Eichenholz für Innentüren, Geländer und Mobiliar. Insbesondere wurde auf den Entwurf eines ressourcenschonenden Gebäudes Wert gelegt, so weist der Neubau u. a. eine Erdwärmepumpe auf, die im Sommer auch zu Kühlzwecken genutzt werden kann.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2010 (BDA Vest Recklinghausen Gelsenkirchen), Auszeichnung

Autor: Feja + Kemper Architekten / Redaktion baukunst-nrw

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