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   denkmalgeschütztes Objekt  Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.  
Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht
© by Regionale 2010

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Objekt:

Schloss Homburg in Nümbrecht


[Website]
Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht Aussenansicht Schloss Homburg
© Regionale 2010
Standort: Schloss Homburg
51588

Nümbrecht

Baujahr: 1276 / 1650-1743 (Umgestaltung)
Epoche: Barock
Urheber/Büro: - keine Angabe -
nix
Bauherr: - keine Angabe -
nix
Multimedia: GoogleMaps
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Beschreibung:  

Das Schloss Homburg liegt im südlichen Teil des Oberbergischen Kreises, ca. 50 Kilometer östlich von Köln. Auf drei Terrassen angelegt, bildet eine frühmittelalterliche Höhenburg den Ursprung der heutigen Schlossanlage, die als Museum mit kunst- und kulturhistorischen sowie naturkundlichen Sammlungen genutzt wird.
Urkundlich erwähnt wird die Homburg erstmals im Jahre 1276. Ein Rundturm von 12 Metern Durchmesser, der auf dem Bergfried stand, gilt als Vorgängerbau von um 1070.
Ab 1635 errichtete Graf von Sayn-Wittgenstein die selbstständige Herrschaft Homburg, die bis 1743 bestand. Das Schloss bildete nun den Wohnsitz der Grafen der Reichsherrschaft Homburg, bis es nach 1806 in das Bergische Land integriert wurde.
Seit der Grundsteinlegung hat sich das Bild des Schlosses stetig gewandelt: Die einfache und kompakte Höhenburg der von Sayn (später Sayn-Wittgenstein) wurde ab 1650 bis 1743 als Residenzschloss umgestaltet und erfuhr in dieser Zeit das Aussehen eines Barockschlosses sowie seine größte Ausdehnung. Im Zuge dessen wurde die Zugbrücke durch eine steinerne Bogenbrücke ersetzt und die Hauptburg zu einer Dreiflügelanlage umgebaut. Aus dieser Zeit stammt auch der heute allein erhaltene Nordflügel – entstanden durch die bauliche Verbindung älterer Gebäudeteile.
Erhalten sind heute noch der Nordflügel mit einem Rest des angrenzenden Westflügels, der ehemalige Bergfried (wobei das mittelalterliche Mauerwerk etwa bis zur Hälfte der heutigen Höhe reicht) und ein runder Flankierungsturm in der nordöstlichen Ecke der Anlage. Dank der Bautätigkeiten im 17. und 18. Jahrhundert bilden der Nordflügel und der erhaltene Teil des Westflügels einen einheitlich wirkenden Baukomplex aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit drei- bis fünfgeschossigen Bauteilen.
Nach der teilweisen Zerstörung im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert wurde im Jahre 1926 unter den Dächern des Schlosses ein Museum gegründet. Schloss Homburg wurde 1964 vom Oberbergischen Kreis gepachtet und saniert und ging 1970 schließlich in das Eigentum des Kreises über.
Im Rahmen der Regionale 2010 wurde eine Neupositionierung von Schloss Homburg in Form eines multifunktionalen Begegnungszentrums für Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft veranschlagt. Erweiterungsbauten sollen in der Folge die Anlage ergänzen, Mitte 2012 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

Copyright: Redaktion baukunst-nrw
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Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht
© by Regionale 2010
Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht
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Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht
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Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht Schloss Homburg in Nümbrecht - Nümbrecht
Blick auf Bergfried und Flankierungsturm
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Nordflügel
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Schmalseite des Schlosses mit Zufahrt
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