Luftbild von Schloss Fürstenberg

Luftbild mit Blick von der Seite auf Schloss Fürstenberg

seitlicher Blick auf den Gebäudekomplex des Schlosses

Blick auf das Schloss und den vorgelagerten mittelalterlichen Turm

Wirtschaftsgebäude der Schlossanlage

Nebengebäude, Bruchsteinbau mit Wappenportal

Nebengebäude der Schlossanlage

Schloss Fürstenberg Bad Wünnenberg

Am Schloßpark, 33181 Bad Wünnenberg

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt

ab 1783

Barock

Simon Louis du Ry

Friedrich Wilhelm von Westphalen

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Schloss Fürstenberg Bad Wünnenberg

Beim Schloss Fürstenberg in Bad Wünnenberg handelt es sich um einen Ende des 18. Jahrhunderts errichteten Gebäudekomplex, der ab 1783 als Sommerresidenz für den Fürstbischof Friedrich Wilhelm von Westphalen errichtet wurde. Als Vorgängerbau stand am selben Ort im 14. Jahrhundert die sogenannte Vorstenburg, die 1321 bis 1325 unter Bischof Bernhard V. von Paderborn erbaut wurde. Nach der Zerstörung der Burg im Jahr 1391 bei einer Fehde zwischen Bischof Rupert und dem Ritter Friedrich von Padberg gelangte die Ruine in den Besitz der Herren von Westphalen, die dort eine neue Burg errichten ließen.

Der Schloss aus dem 18. Jahrhundert wurde nach Plänen des Kasseler Hofbaumeisters Simon Louis Du Ry ausgeführt. Teile der alten Burg aus dem 15. Jahrhundert wurden dabei in den Neubau integriert. So sind bis heute die Fundamente sowie der Nordturm aus dieser Zeit erhalten geblieben. Als der Bischof 1789 starb, war der Bau noch nicht fertiggestellt und Teile der Entwürfe wurden nicht weiter ausgeführt. Zur Anlage gehören neben dem Schloss selbst auch einige Wirtschaftsgebäude, ein Marstall und eine Remise. Mit dem Bau der Ökonomie im Nordosten der Anlage wurde ab 1778 begonnen. Es handelt sich um mehrere Bruchsteinbauten, die um einen Hof angeordnet sind. Im Zuge der Revolution 1848 wurde das Innere des Schlosses durch Aufständische schwer beschädigt. Bis heute ist die Anlage Privateigentum der Grafen von Westphalen zu Fürstenberg.

Den Kern der zweigeschossigen Anlage bildet ein Bau auf rechteckigem Grundriss mit Mansarddach, vor den der mittelalterliche runde Turm gelagert ist. Daran schließen sich zwei gewölbte Flügel an, die jeweils mit einem rechteckigen Pavillon abschließen. Ursprünglich war die Anlage von einem Landschaftsgarten umgeben, den Clemens August von Westphalen anlegen ließ. Heute ist nur noch im Norden die aus rechteckigen Rasenflächen aufgebaute Gartenanlage aus dem 20. Jahrhundert erhalten.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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