Schloss Burgsteinfurt

Burgkapelle, rechts anschließend Rittersaal

Vorburg und Torhaus

Ostansicht Schloss Burgsteinfurt

Auslucht am Burghof

Wohnturm mit sog. Rittersaal

Torhaus

Blick von Norden

Zufahrt mit Blick auf Torturm

Torhaus mit Brücke

Auslucht, daneben zweiarmige barocke Treppe

Östliche Bebauung der Hauptburg, im Vordergrund Renaissance-Auslucht

Treppenturm im Südwesten der Hauptburg

Schloss Burgsteinfurt

Burgstr. 16, 48565 Steinfurt

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

12. Jh.

Renaissance

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Schloss Burgsteinfurt

Schloss Burgsteinfurt ist eine von der Steinfurter Aa umflutete Schlossanlage auf zwei Inseln. Sie ist der Stammsitz der Herren zu Steinfurt und befindet sich auch heute noch im Besitz der Familie.
Die Baugeschichte ist bisher nicht vollständig geklärt: Nach einer Zerstörung im Jahr 1164 wurde die heutige Anlage erbaut. Die Doppelkapelle, die Ende des 12. Jahrhunderts an der Ringmauer errichtet wurde, wurde 1312 geweiht. Erst nachträglich (Mitte des 13. Jahrhunderts) ergänzt wurde der quadratische Wohnturm mit dem sogenannten Rittersaal. Seit dem 16. Jahrhundert wurden zahlreiche Aus- und Umbauten sowie Modernisierungen und im 19. Jahrhundert schließlich Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.
Die Bebauung der nahezu ovalen Hauptburg umfasst vielteilige, hochmittelalterliche sowie neuzeitliche Bauteile und folgt, um einen großen Burghof herum, der ehemaligen Ringmauer beziehungsweise integriert diese. Im Westen ist eine Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden vorgelagert, zu betreten ist die Hauptburg über das Torhaus im Norden mit anschließender Brücke und Torturm.
Hervorzuheben ist die reich dekorierte Auslucht vor dem südöstlichen Gebäudeteil der Hauptburg, die 1559 von Johann Brabender in Formen der Frührenaissance errichtet wurde.
Die Burgkapelle mit Unter- und Oberkappelle bildet einen in Westfalen selten ausgeführten und nur noch in Schloss Rheda erhaltenen Bautypus: Dabei ist die Unterkapelle auf annähernd kreuzförmigem Grundriss angelegt, mit kräftigen Mauerblöcken in den Ecken. Die kreuzgewölbte Oberkappelle dagegen ist zweischiffig.
Der quadratische Rittersaal mit bemerkenswerter Bauplastik an Konsolen und Kapitellen ist über einem mittigen Kreuzpfeiler gewölbt. Die wulstartigen Kreuzrippen sind mit barocken, hängenden Schlusssteinen versehen. Als Verbindung zwischen Rittersaal und anschließendem Speisesaal errichtete der Architekt Franz Anton Nordhoff 1878 vor der Doppelkapelle den sogenannten Blumengang.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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