Südwestansicht

Klassizistisches Kavaliershaus auf der Vorburg

Zufahrt mit Vogtsturm

Luftbild

Schloss mit dreibogiger Steinbrücke

Giebelansicht und Turm von Süden

Gesamtansicht von Osten

Westseite mit Brückenzugang

Schloss Bodelschwingh

www.schloss-bodelschwingh.de

Schloßstr. 101, 44357 Dortmund

1300 (ca.) / 16./17. Jh.

Renaissance

- keine Angabe -

Ritter Giselbert I.
(1300)
Wennemar II.
(16. Jh.)

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Objekte gesamt: 2010

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Schloss Bodelschwingh

Das Wasserschloss Bodelschwingh geht auf ein unter Ritter Giselbert I. auf Pfählen errichtetes Zweikammerhaus um 1300 zurück und befindet sich bis heute im ursprünglichen Familienbesitz.
Die überwiegenden Teile der Schlossanlage ruhen noch heute auf Eichenholzpfählen in mitten eines großen Teichs. Der freistehende "Vogtsturm" an der südlichen Ecke des Schlossteichs stammt aus mittelalterlicher Zeit und diente vormals wohl als Wohnturm.
Das heutige von der Renaissance geprägte Erscheinungsbild des Schlosses mit den Ecktürmen, welschen Hauben und Renaissance-Giebeln ist hauptsächlich durch die Erweiterungen zum Ende des 16. Jahrhunderts unter Wennemar II. geprägt. Aus dieser Zeit stammt auch die dreibogige Steinbrücke über den Schlossteich, die als einziger Zugang zum Schloss dient.
Die hufeisenförmig gruppierten Wirtschaftsgebäude der vorgelagerten Vorburg entstanden im 17. Jahrhundert, das klassizistische Kavaliershaus (Gästehaus) nach 1829.
Der Schlossbau wird an der Südost- und Nordwestecke durch Ecktürme flankiert. Im Eingangsbereich am Brückenübergang befindet sich ein viergeschossiger Eingangs- und Treppenturm, südlich davon ein eingeschossiger Turmanbau. Die Schrägen des hohen Schieferdachs des Haupttrakts sind mit Gauben in Ochsenaugenform versehen.
Sehenswert ist zudem die Parkanlage mit einem nach Plänen des Gartenkünstlers Eduard Petzold (1815-1891) gestalteten Landschaftspark mit Resten einer barocken Gartenanlage.
Das Schloss wurde 1960 bis 1964 aus Privatvermögen restauriert. In den 1980er Jahren baute der jetzige Schlossherr, Tido Freiherr zu Inn- und Knyphausen die Wirtschaftsgebäude auf der Vorburg zu Mietwohnungen und Büros um.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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