Gartenfelder vor der Orangerie

Theatre d´agriculture, einer der Gärten im Dycker Feld

Skulpturengruppe von Ulrich Rückriem

Skulpturengruppe von Ulrich Rückriem

Pflanzwerk Orange, einer der Gärten in den Micanthusfeldern

Der Chinaschilf kontrastiert mit den Rasenflächen

Wegeanlage im Chinaschilf

Parkanlage Dycker Feld aus der Luft

Zeitgenössische Gestaltungselemente

Impressionen aus dem Schlosspark

Brücke im Park

Schloss Dyck

Blick auf die Orangerie

In der Parkanlage

Einzelne Gartenfelder

Wegekreuz im Chinaschilf

Parkanlagen Schloss Dyck

www.stiftung-schloss-dyck.de

Schloß Straße, 41363 Jüchen

Anfang 19. Jh. / 1999-2006 (Erweiterung)

Gegenwart
Historismus

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
(Erweiterung)
Peter Josef Lenné
(Ergänzungen)
Maximilian Friedrich Weyhe
(Ergänzungen)
Thomas Blaikie
(Entwurf)

Stiftung Schloss Dyck

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Parkanlagen Schloss Dyck

Die Stiftung Schloss und Park Dyck wurde 1999 gegründet und widmet sich als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur sowohl den aktuellen Entwicklungen als auch der Geschichte der Gartenkultur.
Das Wasserschloss Dyck blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde im Jahr 1094 erstmals urkundlich erwähnt.
Die das Schloss umgebenden Parkanlagen wurden unter Fürst Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck um 1800 nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Thomas Blaikie lieferte die Vorschläge für die Gartenanlage, die später durch M. F. Weyhe und P. J. Lenné ergänzt werden sollte. Von der barocken Gartenanlage ist noch eine Steinbrücke mit einem offenen Brückenpavillon (1770) erhalten.
Im Zuge der Landesgartenschau EUROGA 2002 mit ihrem Zentrum in Dyck wurde der historische Schlosspark mit seiner außergewöhnlichen Pflanzensammlung und dem alten Baumbestand erneuert. Gleichzeitig wurde der historischen Anlage auf dem angrenzenden sogenannten Dycker Feld ein Themenpark mit zeitgenössischen Gärten gegenübergestellt.
Dabei wurden insgesamt 22 quadratische, jeweils ca. 650 Quadratmeter große Themengärten in bis zu vier Meter hohes Miscanthus-Chinaschilf eingebettet.
Ein geradliniges Wegesystem aus Rasenbahnen mit dunklen Wegeplatten strukturiert das Gelände und nimmt Sichtachsen der umliegenden historischen Bebauung auf.
Die verschiedenen Gartenparzellen vermitteln ein breites Spektrum aktueller gartenkünstlerischer Tendenzen mit unterschiedlichen Themen und Konzepten.

Mehr auf:
Europäisches Gartennetzwerk (eghn.org)

Auszeichnungen:
Nordrhein-Westfälischer Landschaftsarchitekturpreis 2004 (BDLA NRW), Preisträger

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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