Gesamtansicht der Brücke

Detailansicht der Stahlkonstruktion

Innere Detailansicht der Hauptträgerkonstruktion

Gesamtansicht des Brückenbogens

Brückenbogen

Müngstener Brücke

www.muengstener-bruecke.de

Müngstener Brückenweg 71, 42659 Solingen

1897

- keine Angabe -

Anton von Rieppel | Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (M.A.N.)

Königl. Preussische Eisenbahndirektion

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Müngstener Brücke

Die 107 Meter hohe und 465 Meter lange Müngstener Eisenbahnbrücke wurde in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Firma MAN unter Anton von Rieppel errichtet.
Fertig gestellt wurde die Stahlbogenbrücke mit einer Bogenspannweite von 170 Metern im Jahr 1897, damals noch als Kaiser-Wilhelm-Brücke bezeichnet. Als Talbrücke über die Wupper vervollständigte sie die Eisenbahnverbindung zwischen Solingen und Remscheid und erhielt später den heute geläufigen Namen durch das nahegelegene Müngsten bei Solingen.
Technisch wegweisend war die Montage des Brückenbogens im freien Vorbau und der damit verbundene Verzicht auf ein Lehrgerüst (Hilfskonstruktion). Durch die liegende Vormontage der Bogenhälften und das spätere Zusammenfügen vor Ort konnten die Bauzeit verkürzt und die Kosten gesenkt werden. Verbaut wurden nahezu 5.000 Tonnen Material, darunter ca. 950.000 Nieten.
Die Müngstener Brücke ist ein einzigartiges Ingenieurbauwerk und beeindruckt mit ihrer imposanten Größe bei gleichzeitig filigraner Konstruktion. Sie wird heute noch regelmäßig durch Züge befahren.

Im Rahmen der Regionale 2006 ist mit dem „Brückenpark Müngsten“ ein Ort entstanden, bei dem das Landschaftserlebnis mit der Faszination eines technischen Meisterwerks korrespondiert.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

H. Schrempfer schrieb am 30.10.2007 um 15:26
Was die Beschreibung nicht enthält ist ein Hinweis auf das alljährlich Ende Oktober von der Stadt Solingen in Zusammenarbeit mit Eisenbahnfreunden und örtlichen Aktiven veranstaltete Brückenfest, zuletzt vor 2 Tagen. Hierbei kann man mit Dampfzügen und anderen historischen Eisenbahnfahrzeugen die Brücke befahren und den Landschaftsblick in das bewaldete, herbstbunte Tal der Wupper genießen oder Brückenblicke im Tal erwandern. Ziel sind dabei auch die alten Aussichtspavillions. Leider sind einige historische Sichtachsen durch Vegetation verstellt und sollten gelegentlich wieder hergestellt werden.

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