Marienkapelle Visbeck mit oktogonalem Altbau und Anbau aus dem 19. Jh,

Die Marienkapelle neben Haus Visbeck

Blick auf die Marienkapelle von Südwesten

Ansicht des rechteckigen Anbaus der Marienkapelle von Südosten gesehen

Innenansicht des Anbaus mit Blick auf den Chor im Westen

oktogonaler Innenraum von Johann C. Schlaun mit Altar aus Originalausstattung

Marienkapelle Visbeck

Dernekamp 40, 48249 Dülmen

1749

Barock

Johann Conrad Schlaun

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Marienkapelle Visbeck

Die von Johann C. Schlaun in den Jahren 1747 bis 1749 erbaute Marienkapelle liegt auf einem ehemaligen Rittergut namens Haus Visbeck südöstlich von der Stadt Dülmen im Ortsteil Kirchspiel. Früher befand sich auf dem Gut die Wasserburg Visbeck, die jedoch im 17. Jahrhundert einem Brand zum Opfer fiel. Die Existenz einer Marienkapelle, die zur Wasserburg gehörte, wird erstmalig durch eine Urkunde aus dem Jahr 1572 belegt. Hier handelte sich es jedoch um eine Holzkapelle.

Der barocke Oktogonalbau von Schlaun wurde 1889 um einen rechteckigen Anbau mit Giebel erweitert. Dieser misst 10,4 mal 5,4 Meter und schließt im Nordosten an die alte Kapelle an. Im Jahr 1952 wurden größere Renovierungsmaßnahmen an der Kapelle vorgenommen. Seitdem erfolgten weitere Reparaturen in Eigenleistung durch die Gemeinde Visbeck.

Das Gebäude ruht auf einem acht Zentimeter von der Wand vorstehenden Sockel und wird durch sechs rechteckige Fenster beleuchtet. Die Wände des ursprünglichen Baus aus dem 18. Jahrhundert, dessen Durchmesser oberhalb des Wasserschlags zirka neun Meter beträgt, sind aus Feldbrandziegel errichtet und verputzt. An jeder Ecke des Oktogons erstrecken sich Pilaster.

Beim Betreten des schlicht gestalteten Innenraums der Kirche eröffnet sich dem Besucher die Sicht durch einen großen Rundbogen vom rechteckigen Anbau auf den oktogonalen Bau. Dort ist der aus Eichenholz gefertigte und noch zur originalen barocken Ausstattung gehörende Altar erhalten. Zur Ausstattung der Kapelle im rechteckigen Anbau gehören ein gotischer Beichtstuhl und die hölzerne Empore, die den hinteren Teil des Raums überspannt und heute als Orgelempore genutzt wird.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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