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Marienkapelle Visbeck - Dülmen
© by Dietmar Rabich, rabich.de

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Objekt:

Marienkapelle Visbeck

Marienkapelle Visbeck - Dülmen Marienkapelle Visbeck mit oktogonalem Altbau und Anbau aus dem 19. Jh,
Foto: Dietmar Rabich, rabich.de; Lizenz: CC BY-SA 4.0
Standort: Dernekamp 40
48249

Dülmen

Baujahr: 1749
Epoche: Barock
Urheber/Büro: Baumeister Johann Conrad Schlaun
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Bauherr: - keine Angabe -
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Multimedia: GoogleMaps
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Beschreibung:  

Die von Johann C. Schlaun in den Jahren 1747 bis 1749 erbaute Marienkapelle liegt auf einem ehemaligen Rittergut namens Haus Visbeck südöstlich von der Stadt Dülmen im Ortsteil Kirchspiel. Früher befand sich auf dem Gut die Wasserburg Visbeck, die jedoch im 17. Jahrhundert einem Brand zum Opfer fiel. Die Existenz einer Marienkapelle, die zur Wasserburg gehörte, wird erstmalig durch eine Urkunde aus dem Jahr 1572 belegt. Hier handelte sich es jedoch um eine Holzkapelle.

Der barocke Oktogonalbau von Schlaun wurde 1889 um einen rechteckigen Anbau mit Giebel erweitert. Dieser misst 10,4 mal 5,4 Meter und schließt im Nordosten an die alte Kapelle an. Im Jahr 1952 wurden größere Renovierungsmaßnahmen an der Kapelle vorgenommen. Seitdem erfolgten weitere Reparaturen in Eigenleistung durch die Gemeinde Visbeck.

Das Gebäude ruht auf einem acht Zentimeter von der Wand vorstehenden Sockel und wird durch sechs rechteckige Fenster beleuchtet. Die Wände des ursprünglichen Baus aus dem 18. Jahrhundert, dessen Durchmesser oberhalb des Wasserschlags zirka neun Meter beträgt, sind aus Feldbrandziegel errichtet und verputzt. An jeder Ecke des Oktogons erstrecken sich Pilaster.

Beim Betreten des schlicht gestalteten Innenraums der Kirche eröffnet sich dem Besucher die Sicht durch einen großen Rundbogen vom rechteckigen Anbau auf den oktogonalen Bau. Dort ist der aus Eichenholz gefertigte und noch zur originalen barocken Ausstattung gehörende Altar erhalten. Zur Ausstattung der Kapelle im rechteckigen Anbau gehören ein gotischer Beichtstuhl und die hölzerne Empore, die den hinteren Teil des Raums überspannt und heute als Orgelempore genutzt wird.

Copyright: Redaktion baukunst-nrw
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Marienkapelle Visbeck - Dülmen
© by Dietmar Rabich, rabich.de
Marienkapelle Visbeck - Dülmen
© by Bildarchiv Foto Marburg
Marienkapelle Visbeck - Dülmen
© by Bildarchiv Foto Marburg

Marienkapelle Visbeck - Dülmen Marienkapelle Visbeck - Dülmen Marienkapelle Visbeck - Dülmen
Die Marienkapelle neben Haus Visbeck
Foto: Dietmar Rabich, rabich.de
Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Blick auf die Marienkapelle von Südwesten
© Bildarchiv Foto Marburg
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Ansicht des rechteckigen Anbaus der Marienkapelle von Südosten gesehen
© Bildarchiv Foto Marburg
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Marienkapelle Visbeck - Dülmen
© by Bildarchiv Foto Marburg
Marienkapelle Visbeck - Dülmen
© by Bildarchiv Foto Marburg

Marienkapelle Visbeck - Dülmen Marienkapelle Visbeck - Dülmen
Innenansicht des Anbaus mit Blick auf den Chor im Westen
© Bildarchiv Foto Marburg
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oktogonaler Innenraum von Johann C. Schlaun mit Altar aus Originalausstattung
© Bildarchiv Foto Marburg
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