| Objekt: | Kölner Dom[Homepage] |
Kölner Dom mit Hohenzollernbrücke bei Nacht© pixelio.de/ Bernd Lynen |
| Standort: | Domkloster 50667 Köln |
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| Baujahr: | ab 1248 | |
| Epoche: | Gotik |
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| Urheber/Büro: |
Gerhard von Rile ![]() |
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| Bauherr: |
- keine Angabe - ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Geschichte des heutigen Dombaus beginnt mit der Überführung der Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln. Diese Reliquien führten um 1225 zu dem Plan, einen neuen Dom zu bauen - die alte Kathedrale war dem enormen Pilgeransturm nicht mehr gewachsen und schlichtweg zu klein geworden. Der gotische Bau wurde am 15. August 1248 nach einem Plan des Dombaumeisters Gerhard von Rile begonnen. Als Baumaterial wurde vor allem Trachyt aus dem Siebengebirge verwendet. Die Weihe des Chors erfolgte 1322. 1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss, bald darauf konnte die erste Glocke im hölzernen Glockenstuhl aufgehängt werden (die „Dreikönigenglocke“ von 1418). Gegen Ende des 15. Jahrhunderts ließ die Bauintensität zunehmend nach. Um 1510 stellte man den Bau wegen Geldproblemen und Desinteresse ein, 1560 stellte das Domkapitel dann endgültig die Zahlungen zum Weiterbau ein. Über 300 Jahre bestimmte der unfertige Kölner Dom mit dem Baukran auf dem unvollendeten Südturm die Silhouette der Stadt. 1814 wurde die eine Hälfte des 4,05 Meter großen überarbeiteten Fassadenplanes des zweiten Nachfolgers Gerhards, Dombaumeister Arnold, von Georg Moller in Darmstadt wiederentdeckt, die andere 1816 von Sulpiz Boisserée in Paris. Am 4. September 1842 konnte durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. und den Koadjutor und späteren Erzbischof Johannes von Geissel der Grundstein für den Weiterbau des Kölner Doms gelegt werden. Der Stein wurde auf den noch unvollendeten Südturm hochgezogen und dort eingemauert. 1880 wurde der Dom nach über 600 Jahren vollendet, getreu den Plänen der Kölner Dombaumeister des Mittelalters und dem erhaltenen Fassadenplan aus der Zeit um 1280. Allerdings sind die Fassaden des Querhauses eine Schöpfung des 19. Jahrhunderts, da hiervon keine mittelalterlichen Pläne vorlagen. Beim Bau wurden die modernsten Techniken, insbesondere für den Dachbau – eine neuzeitliche Eisenkonstruktion – und die Türme durch die Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner und Karl Eduard Richard Voigtel eingesetzt. Nach der Fertigstellung war der Dom acht Jahre lang mit 157,38 Metern das höchste Gebäude der Welt. Die verbaute Steinmasse beträgt ungefähr 300.000 Tonnen. Das Hauptschiff des Kölner Domes ist mit 144,00 Metern das längste Kirchenschiff Deutschlands und eines der längsten der Welt. Mit einer Gewölbehöhe von 43,35 Metern hat der Kölner Dom das zweithöchste Gewölbe der Welt. Größere Schäden erlitt der Dom während des Zweiten Weltkrieges unter anderem durch 70 Bombentreffer. Durch die Bombentreffer stürzten, unter anderem im Langhaus, einige Deckengewölbe ein, das Dach ist dank des eisernen Dachstuhls nicht eingestürzt. 1948 wurde der 700. Jahrestag der Grundsteinlegung in einem stark beschädigten Dom gefeiert. Ab 1956 erfüllte er seine Funktion für die Menschen wieder. |
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| 2 Kommentare lesen / Kommentar schreiben Friedrich schrieb am 09.11.2009 um 09:16 Uhr: "verbaute Steinmasse". Obwohl viel benutzt hat die Vorsilbe "ver-" fuer mich ueberwiegend etwas negatives, etwas das verlustig geht: z.B. Verlust, verbrennen, verdampfen, versaufen, verfaulen, vergessen, [...] |
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| Ansicht vom Roncalliplatz © pixelio.de/ Christian Schlender > Bild vergrößern |
Kölner Dom mit Musical Dome bei Nacht © pixelio.de/ Bernd Lynen > Bild vergrößern |
Rückansicht des Kölner Doms © pixelio.de/ T.C. > Bild vergrößern |
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| Nächtliche Szenerie © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Frontale Aufsicht mit Portal © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Blick von der Empore nach Osten © Achim Bednorz / www.bildarchiv-monheim.de > Bild vergrößern |
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| Ansicht von Osten © Florian Monheim / www.bildarchiv-monheim.de > Bild vergrößern |
Chor , Ansicht von Osten © Florian Monheim / www.bildarchiv-monheim.de > Bild vergrößern |
