| Objekt: | Kath. Pfarrkirche Heilig-Geist |
Heilig Geist Kirche© Stadt Emmerich am Rhein |
| Standort: | Hansastr. 46466 Emmerich am Rhein |
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| Baujahr: | 1966 | |
| Epoche: | 1950er-70er Jahre |
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| Urheber/Büro: |
Architekturbüro Baumewerd | Architekt Prof. Dieter Georg Baumewerd ![]() |
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| Bauherr: |
Bischöfliches Generalvikariat Bistum Münster ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die katholische Pfarrkirche Heilig Geist ist auf einem vielteiligen, aus Dreiecken konstruierten Grundriss errichtet. Unterschiedlich hohe Pilzdächer mit unvollständigen Fächern bilden das Grundgerüst der Konstruktion. Die Räume zwischen den Stützen wurden mit Wandflächen geschlossen, die mit Fensterbändern eingerahmt sind. So wird ein geschlossener Raum gebildet, der zur Umgebung hin jedoch optisch geöffnet ist. Die florale Form der aufgeschnittenen Pilzdächer prägt die Erscheinung des Baus. Der Innenraum wird von den in Sichtbeton ausgeführten Stützen der Pilzdächer strukturiert. Mustergültig den liturgischen Prinzipien des zweiten vatikanischen Konzils entsprechend, denen zufolge die Gläubigen stärker in die Meßfeiern einbezogen werden sollen, sind die Plätze der Gläubigen rund um den Altar gruppiert. Bemerkenswert ist auch das sieben Meter hohe und neun Meter hohe sogenannte „Schrott-Kreuz“ des Künstlers Waldemar Kuhn. Der Altar ist zweigeteilt, in einen Tisch des Brotes und einen Tisch des Wortes. Beides sind ebenfalls von Waldemar Kuhn vor Ort beschlagene sieben Tonnen schwere Blöcke aus Carrara Marmor in kristallinen Formen. 1989 wurde die Kirche durch einen als Campanile ausgeführten Glockenturm ergänzt. |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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