Straßenansicht der Karl-Lehr-Realschule

nördlicher Gebäudeteil vom Schulhof aus gesehen

Blick von oben auf Schulgebäude und Hof

Blick in den Schulhof der Karl-Lehr-Realschule

Innenraum nach der Sanierung

Etagenflur

Grundriss Erdgeschoss

Karl-Lehr-Realschule

Wacholderstraße 12, 47055 Duisburg

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1929

Moderne

H. Dieter
Andreas Herzog
(Sanierung)

Stadt Duisburg
Immobilien Management Duisburg IMD
(Sanierung)

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Objekte gesamt: 2010

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Karl-Lehr-Realschule

Die Karl-Lehr-Realschule wurde im Jahr 1929 als Volkshochschule von der Stadt Duisburg vorwiegend für die Kinder der benachbarten Dickelsbachsiedlung errichtet. Als Urheber des Baus wird H. Dieter genannt.

Zunächst wurden in der „Schule am Dickelsbach“ lediglich Jungen unterrichtet, bis Ende der 1960er Jahre dort auch Mädchen aufgenommen wurden. Ihren Namen erhielt die Karl-Lehr-Realschule zu Ehren des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, dessen Namen sie seit Mai 1960 trägt. In den 1990er Jahren wurde zur Schaffung von zusätzlichem Platz für die gestiegene Schülerzahl ein Pavillon mit sechs Unterrichtsräumen errichtet. Eine Sanierung der Schule wurde in den Jahren 2001 bis 2006 durch das Architekturbüro Andreas Herzog vorgenommen. Dabei wurde in fünf Bauabschnitten insbesondere die technische Ausstattung modernisiert. Zudem konnten Teilbereiche in den Originalzustand zurückgebaut  werden und es wurde ein neues Farb- und Lichtkonzept erarbeitet.

Das Gebäude der Karl Lehr-Realschule setzt sich aus drei Flügeln zusammen, die einen quadratischen Innenhof umschließen. Die Ansicht der Schule von der Wacholderstraße wird durch zwei turmartige Eckbauten geprägt, die durch vor- und zurückspringende Klinkerbänder plastisch gestaltet sind und sich damit von der glatten Fassade des restlichen Gebäudes abheben. Jeweils zwei übereinander angeordnete Fensterbänder mit einer farblich hell abgesetzten Rahmung durchziehen die Fassade des Ost- und Westflügels. Stilistisch lässt sich die architektonische Formensprache dem sogenannten Backstein- oder Klinkerexpressionismus zuordnen, der für viele Bauten der 1920er Jahre im Ruhrgebiet charakteristisch ist

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen

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