Blick aus der Luft auf Terminal 1 des Flughafen Köln Bonn

Luftansicht Flughafen Köln Bonn

Flughafen Köln Bonn von Süden her gesehen

Sternförmige Vorfeld-Satelliten am Terminal 1 des Flughafen Köln Bonn

Luftansicht Flughafen Köln Bonn von Norden

Parkplätze vor dem Terminal 1

Empfangsgebäude Terminal 1 Flughafen Köln Bonn

Empfangsgebäude Terminal 1 des Flughafen Köln/Bonn (CGN)

Zufahrt auf das Empfangsgebäude kurz nach Fertigstellung

Erröffnung Flughafen Köln Bonn 1970

Rohbau Terminal 1 Flughafen Köln Bonn

Terminal 1 im August 1969

Flughafen Köln-Bonn Terminal 1

www.koeln-bonn-airport.de/

Kennedystraße, 51147 Köln

1966-69

1950er-70er Jahre

Paul Schneider von Esleben

Land Nordrhein-Westfalen

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Objekte gesamt: 2010

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Flughafen Köln-Bonn Terminal 1

Bis Ende der 1960er Jahre bestanden Flughäfen in Europa aus kaum mehr als einem zentralen Abfertigungsgebäude und dem Flugfeld, auf dem sich die Passagiere eher unkontrolliert wie auf Bahnhöfen tummelten. In der Bundesrepublik ändert sich das mit dem Hauptstadt-Flughafen Köln-Bonn, dessen Planung Paul Schneider von Esleben im Zuge der Verleihung des Großen Kunstpreises NRW im Direktauftrag erhält.

Auf der Kölner Wahner Heide gestaltet er den ersten Drive-in Airport Europas in funktional differenzierter Typologie: Ein 500 Meter lang gestrecktes Empfangsgebäude, zwei dezentrale sternförmig ausstrahlende Flugsteigköpfe, eine vorgelagerte Parkpalette und die dazwischen angeordneten Vorfahrtstraßen, die in ein System von Zufahrtstraßen übergehen. Kurze Wege zwischen Automobil und Flugzeug sind das Programm. Kaum vorstellbar: Wer fünf Minuten vor Abflug auf dem Parkplatz eintrifft, sollte noch seine Maschine erreichen.

Zum anderen geht es aber auch darum, ein angemessenes repräsentatives Entree für die junge Bundesrepublik zu schaffen, die sich in Bonn permanenter einzurichten beginnt: Der dreischenklige, bis auf eine Höhe von fünf Etagen stufenterrassierte Gebäuderiegel ist innen durch eine plastisch gestaltete Sichtbetonkonstruktion bestimmt. Prismatisch sich verjüngende Längs- und Querbinder, die auf Stützenpaare gelagert werden, sind sichtbar offen gelegt und erschaffen eine einzigartige Atmosphäre von Leichtigkeit in der brutalistischen Schwere. Einbauten und Nutzungsänderungen haben das Gesamtbild im Laufe der Jahrzehnte beeinträchtigt, weshalb das Terminal auch nicht unter Denkmalschutz steht.

Autor: Text: Paul Andreas, M:AI Ausstellung Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne, 2015

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