Experimenteller Wohnungsbau Ostersiepen

Ausschnitt Fassade Studentenwohnheim Ostersiepen

Stege und Brückenkonstruktion Haus 2

Höhensprung zwischen den Ebenen

Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile

Küchenzeile Einzelapartment

Grundriss 3-Personen Wohnung Haus 2

Grundriss 6-Personen-Wohngruppe Haus 2

Grundriss Einzel- u. Doppelapartments Haus 1+3

Lageplan Studentenwohnheim Ostersiepen

Experimenteller Wohnungsbau Ostersiepen

Ostersiepen 9+11, 42119 Wuppertal

2013

Gegenwart

Contor Müller Schlüter

Hochschul-Sozialwerk AöR Wuppertal

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Objekte gesamt: 2010

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Experimenteller Wohnungsbau Ostersiepen

Um den Bedarf an studentischem Wohnraum zu decken, sollte die Bebauung auf dem Campus der Bergischen Universität in Wuppertal verdichtet werden.
Nach einem Entwurf des Büros Architektur Contor Müller Schlüter sind drei moderne Wohnhäuser für 84 Studierende entstanden, die in besonderer Weise auf die extreme Hanglage reagieren und mit minimierten Eingriffen in den Südhang auskommen. Die Wohnanlage ist ein Bindeglied zwischen Innenstadt und Universität. In dem stark abfallenden Gelände werden die drei Baukörper auf vorhandenen Geländeplateaus platziert. Die Solitäre wirken wie aus dem Hang gewachsen. Mit der zueinander verdrehten Anordnung entstehen interessante Zwischenräume. Die Außenanlagen werden im Zuge der Neubaumaßnahme umfassend neu strukturiert, wobei die naturnahe Wegeführung durch das Hanggelände im Ostersiepen wieder hergestellt wird.
Angeboten werden Einzel- (29,5 m²) und Doppelapartments (24,5 m² oder 36,5 m²) sowie 6 Personen-Wohngruppen (pro Person 29 m²). Großzügige Gemeinschaftsräume mit Einbauküchen ermöglichen ein Miteinander zum Studieren und Leben. Nur die Einzelapartments verfügen über eine eigene Küchenzeile. Alle Bäder sind barrierefrei ausgestattet.
Die Gebäude sind so entworfen, dass sie auch für den „normalen“ Wohnungsmarkt nutzbar und attraktiv sind. Die Konzeption flexibler, durchlässigerer Grundrisse wurde seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens im Rahmen des Wohnraumförderprogramms als „Experimenteller Wohnungsbau“ gefördert. Durch Verzicht auf tragende Wände in den jeweiligen Wohneinheiten kann die Raumteilung den jeweiligen Nutzungen – von Studentenapartments bis zu Sozialwohnungen – angepasst werden.

Auszeichnungen:
Deutscher Bauherrenpreis Neubau 2014 (Kooperation GdW, BDA, DST), Preisträger
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2015 (Land NRW/Architektenkammer NRW)
Auszeichnung guter Bauten 2014 (BDA Bergisch Land), Anerkennung
Architektur mit Energie - BMWi-Preis 2011 (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), Preisträger
Deutscher Holzbaupreis 2013 (Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister), Anerkennung

Autor: Architektur Contor Müller Schlüter / Redaktion baukunst-nrw

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Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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