| Objekt: | Studentenwohnheim Burse |
Außenansicht© Architektur Contor Müller Schlüter / Tomas Riehle |
| Standort: | Max-Horkheimer-Str. 10-16 42119 Wuppertal |
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| Baujahr: | 1977 / 2003 (Sanierung) | |
| Epoche: | Gegenwart |
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| Urheber/Büro: |
Petzinka Pink Architekten | Thomas Pink in Zusammenarbeit mit![]() Architektur Contor Müller Schlüter ![]() Tichelmann, Simon, Barillas (Tragwerksplaner) ![]() Prof. Friedrich Schmuck (Farbplanung) ![]() FSW Landschaftsarchitekten (Landschaftsplanung) ![]() |
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| Bauherr: |
Hochschulsozialwerk Wuppertal ÄöR ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Das Studentenwohnheim „Burse“ in Wuppertal wurde im Jahre 1977 errichtet und ist mit 600 Wohnplätzen eines der größten Studentenwohnheime in Deutschland. Die beiden Gebäude des Wohnheims waren nach Jahrzehnten intensiver Nutzung sanierungsbedürftig. Die kleinen Zimmer, Gemeinschaftsküchen und Bäder entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Wohnqualität. Auch der Energiebedarf des Gebäudes entsprach nicht mehr den gegenwärtigen Standards. Die nötige Modernisierung erfolgte in zwei Bauabschnitten, von denen der erste 2001 fertig gestellt wurde und dem Niedrigenergiestandard genügte. Der zweite Bauabschnitt wurde 2003 fertig gestellt und sollte den Energiebedarf des Wohnheims nochmals verringern. Zuerst wurde der Gebäudekern, in dem sich die Treppenhäuser, aber auch die Gemeinschaftsanlagen befunden hatten, abgetragen, so dass die Altbauten in jeweils zwei Bauten geteilt wurden. Die vorgehängte, alte Fassade wurde entfernt. Danach wurde zwei Meter vor der ursprünglichen Fassade die neue Fassadenscheibe auf eigenen Fundamenten errichtet. Dies machte es möglich, die Apartments von 12 auf 20 Quadratmeter zu vergrößern und so den Raum für ein Bad und eine Küchenzeile zu schaffen. Die Apartments verfügen über große Fenster mit besonderen thermischen Eigenschaften, die zusammen mit den hochisolierten Wänden und einer zentralen Lüftungsanlage dafür sorgen, dass das Gebäude dem Passiv-Energie-Standard genügt. Das Wohnheim hat also einen Wärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Jahr pro Quadratmeter. Dieser wird durch den Anschluss an das Fernwärmenetz gedeckt. Der zweite Bauabschnitt des Wohnheims Neue Burse mit seinen 326 Apartments ist das größte Passiv-Energie-Wohnhaus Deutschlands. |
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| Auszeichnungen: | Architekturpreis Zukunft Wohnen 2004 (Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.), Preisträger Deutscher Holzbaupreis 2005 (Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister), Zweiter Preis |
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| Copyright: | Redaktion baukunst-nrw | |
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| Hofsituation © Architektur Contor Müller Schlüter / Tomas Riehle > Bild vergrößern |
Gestaltung Außenbereich © Architektur Contor Müller Schlüter / Tomas Riehle > Bild vergrößern |
Erschließungssituation © Architektur Contor Müller Schlüter / Tomas Riehle > Bild vergrößern |
