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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
© by smial

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Objekt:

Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim

Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim von Süden
© siehe unten (zu 1)
Standort: An der Stiftskirche 9
32278

Kirchlengern

Baujahr: 12. Jh. / 16. Jh. (Umbau) / 1993-97 (Restaurierung)
Epoche: Romanik
Gotik
Historismus
Urheber/Büro: - keine Angabe -
nix
Bauherr: - keine Angabe -
nix
Multimedia: GoogleMaps
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Beschreibung:  

Die ehemalige Marienkirche gehörte zu dem 1147 in Stift Quernheim gegründeten Augustinerinnenkloster und Kanonissenstift, das 1810 aufgehoben wurde. Bereits seit dem Spätmittelalter als Pfarrkirche genutzt, fungiert diese heute als evangelische Kirche.
Der romanische Ursprungsbau bestand aus einem zweijochigen Langhaus mit schmalen Seitenschiffen, kurzen Querarmen und einem gerade geschlossenen Chor. Davon erhalten sind noch der Chor und das Südquerschiff. Der Turm auf quadratischem Grundriss stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Im 14. Jahrhundert wurde der südliche Querarm der Marienkirche nach Osten hin zum Fräuleinchor erweitert. Mitte des 16. Jahrhunderts baute man das Langhaus als gewölbten Saal in gotischen Formen neu; dabei wurde das Nordquerschiff abgerissen und das Mittelschiff nach Norden hin verbreitert.
Die evangelische Kirche zeigt sich heute als einschiffiger Sakralbau mit einem gerade geschlossenen Chor, dem sogenannten Fräuleinchor. Die aus dem 12./13. Jahrhundert stammenden Bauteile bestehen aus unregelmäßigem, braunem Sandstein, während in den späteren Bauphasen Bruchstein verwendet wurde.
Der Turm lässt sich im Westen durch ein rundbogiges, gestuftes Portal betreten und öffnet sich in spätgotischen, spitzbogigen Fenstern. Im Chor und ehemaligem südlichen Querhaus befinden sich schmale Rundbogenfenster, im Fräuleinchor zweibahnige Maßwerkfenster.
Das Langhaus wird durch gestufte Strebepfeiler gestützt und durch Maßwerkfenster mit Fischblasen belichtet. Die Südseite ist mit einem Kaffgesims versehen. Auf der Nordseite kann die ehemalige Marienkirche durch ein spitzbogiges Portal betreten werden.
Im Innenraum des Langhauses liegen Rippen auf halbrunden Diensten mit schlichten Kämpfern auf. In der 1965 wiederhergestellten Turmhalle überspannt ein Tonnengewölbe auf Kelchkapitellen und Konsolen den Raum. Ein ansteigendes Gratgewölbe mit Schildbögen bedeckt den Chor und den ehemaligen Querschiffarm.
Südwestlich der ehemaligen Klosterkirche liegt das sogenannte Herrenhaus, ein Fachwerkhaus, dass um 1676 für die Vorsteherin des Damenstifts angelegt wurde.
1993-97 restaurierte man den gesamten Bau.

Copyright: Redaktion baukunst-nrw
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
© by Chris06
Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
Südseite ehem. Marienkirche
Foto: Chris06
Lizenz: CC0
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Fräuleinchor ehem. Klosterkirche Stift Quernheim
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Westturm der ehem. Klosterkirche Stift Quernheim
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
© by smial
Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
Fischblasen-Maßwerkfenster Südseite
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Nordostansicht ehem. Klosterkirche Stift Quernheim
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Detail mit Wasserspeier
© siehe unten (zu 4)
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Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
© by TUBS
Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
© by Burgen und Schlösser GmbH

Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern Ehem. Klosterkirche Stift Quernheim - Kirchlengern
Blick in Kreuzgratgewölbe
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Herrenhaus Stift Quernheim
© Burgen und Schlösser GmbH
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