Außenansicht Museum mit Förderturm

Deutsches Bergbaumuseum Förderturm

Gesamtansicht Deutsches Bergbaumuseum

Ausstellungsstück einer Industriemaschine

Grubenstiege (Ausstellungsstück)

seitliche Aufsicht des Förderturms

Förderturm aus der Binnenperspektive

Ansicht Förderturm

Förderturm

Deutsches Bergbaumuseum Gesamtansicht

Deutsches Bergbaumuseum Bochum

www.bergbaumuseum.de

Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum

1941

- keine Angabe -

Fritz Schupp

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Deutsches Bergbaumuseum Bochum

Im Jahr 1930 beschlossen die Westfälische Berggewerkschaftskasse und die Stadt Bochum die Gründung eines "Geschichtlichen Bergbau-Museums“. Ursprünglich in den Hallen des stillgelegten städtischen Schlachthofes untergebracht, entstand zwischen 1935 und 1941 unter Leitung des bekannten Industriearchitekten Fritz Schupp der bauliche Kern des heutigen Museums.
Er übernahm einerseits Formen des Industriebaus für das Museum, kubische Baukörper mit hochrechteckigen Fenstern und betonten Ecken, gleichzeitig aber entsprach der Eingangsbereich durchaus den ästhetischen Vorstellungen der NS-Machthaber.
Heute beherbergt das Deutsche Bergbau Museum umfangreiche montanhistorische Sammlungen, die in verschiedenen Abteilungen und Sonderausstellungen die weltweite Bergbaugeschichte erzählen.
Eine besondere Attraktion ist das Anschauungsbergwerk, das seit 1936 in ca. 20 Metern Tiefe unter dem Museum angefahren wird. Auf einer Fläche von rund 20 000 Quadratmetern mit 3 Kilometern Streckenlänge werden die realen Verhältnisse in einem Bergwerk sowie die eingesetzten Verfahren und Techniken gezeigt.
Mit seinen über 420 000 Besuchern im Jahr zählt die 1976 in "Deutsches Bergbau-Museum Bochum" umbenannte Einrichtung zu den meistbesuchten Bildungsinstitutionen Deutschlands.
Über dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum steht das ebenfalls von Schupp entworfene Fördergerüst der ehemaligen Dortmunder Zeche Germania. Mit dem Förderkorb kann der Besucher hinauffahren und weite Teile des Ruhrgebietes überblicken.

Siehe auch Erweiterungsbau Deutsches Bergbaumuseum

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw

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