Archäologische Vitrine im Aachener Elisengarten

Archäologische Vitrine im Elisengarten

Sitzmöglichkeiten, im Hintergrund die Archäologische Vitrine

Archäologische Vitrine mit Umgebung

Edelstahl-Pavillon in Parkanlage

Innenansicht Archäologische Vitrine

Ausgrabungsstätte mit Besuchern

Archäologisches Fenster mit Pavillon aus Edelstahlkonstruktion

Archäologische Vitrine bei Dämmerung

Archäologisches Fenster bei Nacht

Archäologische Vitrine im Elisengarten

archaeologische-vitrine.de/

Elisengarten Friedrich-Wilhelm-Platz, 52062 Aachen

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ausgezeichnetes Objekt

2013

Gegenwart

Schneider Metallbau GmbH
(Stahlbau)
Arne Künstler | Imagine Structure GmbH
(Tragwerksplaner)
kadawittfeldarchitektur

Stadt Aachen, Gebäudemanagement

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Objekte gesamt: 2010

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Archäologische Vitrine im Elisengarten

Das Aachener Büro kadawittfeldarchitektur errichtete 2012-13 eine Archäologische Vitrine im Aachener Elisengarten, der 1852 von Peter Joseph Lenné entworfen wurde. Die Archäologische Vitrine ist eines von fünf „Archäologischen Fenstern“ der Stadt Aachen und stellt eine Einhausung für die im Elisengarten entdeckten Funde aus rund 5000 Jahren Siedlungsgeschichte dar.
In bewusster Abgrenzung von den im städtischen Kontext üblichen gläsernen Vitrinen umhüllt bei der Archäologischen Vitrine in Aachen eine offene Edelstahlkonstruktion den notwendigen klimatischen Raumabschluss. Es entsteht eine spannungsreiche Zwischenzone, die offen zur umgebenden Gartenanlage ist und zum Verweilen und zur Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte einlädt.
Die Besonderheit der Fundstelle im Elisengarten liegt in der Schichtung von verschiedenen Siedlungsstrukturen aus mehreren Epochen der Aachener Stadtgeschichte. Diese außergewöhnliche Überlagerung wird in der Gestaltung der Pavillonhülle aufgegriffen:
Die äußere Hülle der Archäologischen Vitrine besteht aus zwei Schichten sich diagonal überlagernder Edelstahlprofile. Der Zwischenraum zwischen dieser offenen Hülle und der eigentlichen gläsernen Einhausung der Fundstelle lädt den Besucher ein, vom Weg durch den Park abzuschweifen und so die archäologischen Funde zu erkunden. Die transparente und reduzierte Konstruktion entspricht dabei nicht nur den Erfordernissen des Bauens auf dem Grabungsfeld und den klimatischen Anforderungen der Fundstelle, sondern sie ermöglicht auch die behutsame Integration des Baukörpers in eine der beliebtesten Parkanlagen Aachens.
Der Pavillon macht die historischen Wurzeln Aachens als gezielte bauliche Intervention im städtischen Raum sichtbar. Er fügt sich als ergänzender Baustein in die Reihe der Archäologischen Fenster und bildet eine weitere Station der „Route Charlemagne“, die auf den Spuren Karls des Großen zu den historisch bedeutenden Orten der Stadt führt.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2014 (BDA Aachen), Auszeichnung
Architekturpreis NRW 2015 (BDA NRW), Auszeichnung
Preis des Deutschen Stahlbaus 2014 (bauforumstahl, BMVBS), Auszeichnung

Autor: kadawittfeldarchitektur / Redaktion baukunst-nrw

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