| Objekt: | Anbau an das Krameramtshaus |
Fassade am alten Steinweg© O. Mahlstedt / LWL-Medienzentrum für Westfalen |
| Standort: | Alter Steinweg 6/7 48143 Münster |
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| Baujahr: | 1951 | |
| Epoche: | 1950er-70er Jahre |
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| Urheber/Büro: |
Baurat E. Scharf ![]() |
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| Bauherr: |
Stadt Münster ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Das von Kriegszerstörung weitgehend verschont gebliebene Krameramtshaus wurde zur ehemaligen Stadtbibliothek umgebaut und durch einen Neubau erweitert. Dieser Neubau ersetzt einen kriegszerstörten Vorgängerbau, der im 16. Jahrhundert mit Staffelgiebel errichtet wurde. Der Städtische Baurat E. Scharf wählte für diese städtebaulich reizvolle und schwierige Aufgabe eine Lösung, die den Staffelgiebel als vereinfachte und gedämpfte Begleitung des reichen und stark profilierten Hauptgiebels des Krameramtshauses wiederholt. Aufgrund seiner Lage im Chorbereich der Lambertikirche und in unmittelbarer Nachbarschaft des Krameramtshauses sowie des Sichtbezuges zum Lambertikirchplatz und zur Salzstraße erlangt das Gebäude eine besondere städtebauliche Bedeutung. Die im vorderen Teil unterkellerte, dreigeschossige Bücherei ist mit gemauerten Wänden und Stahlbetondecken sowie -Treppen 1951 als Giebelhaus mit Satteldach errichtet worden. In der Gestaltung der Giebel und Fenster und in der Verwendung von großformatigen Ziegelsteinen als auch von Sandstein orientiert sich der Bau am Krameramtshaus. Gerade in der Reduktion dieser Einzelformen kommen typische Gestaltungselemente der traditionellen Richtung der Architektur der 50er Jahre zum Ausdruck. Von daher erlangt das Gebäude sowohl als Solitärbau als auch im Zusammenhang mit dem historischen Nachbarbau des Krameramtshauses eine besondere architekturgeschichtliche Bedeutung. Da dieses Büchereigebäude in der Anfangsphase des Wiederaufbaus der Stadt Münster - hier mit einer kommunalen Nutzung - errichtet wurde, kommt ihm Vorbildcharakter für die Bauten am Prinzipalmarkt und in der Stadt zu. Ein von Löwen flankiertes Stadtwappen befindet sich im Giebelfeld. Mehr zum Krameramtshaus |
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| Copyright: | LWL-Medienzentrum für Westfalen | |
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