StadtBauKultur NRW
Wikipedia Diese Seiten sind direkt mit dem Wikipedia- Lexikon verbunden. [...]
GoogleMaps Informa­tio­nen zur Ein­bin­dung von Google Maps
Bookmark Buttons
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Technorati Information
   denkmalgeschütztes Objekt  Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.  
Zeche Minister Stein - Dortmund
© by Thomas Robbin

nix nix nix
Objekt:

Zeche Minister Stein

Zeche Minister Stein - Dortmund Gesamtansicht
© Thomas Robbin
Standort: Evinger Platz
44339

Dortmund

Baujahr: 1856 / 1999
Epoche:
Urheber/Büro: Bahl + Partner Architekten (Umgestaltung 1999)
nix
Bauherr: Theodor Sprenger, Heinrich Grimberg (Ursprungsbauten 1856)
nix
Multimedia: GoogleMaps

Umkreissuche:
 
Beschreibung:   Um die Kohlenfelder im Dortmunder Norden abzubauen, bildete sich 1859 die "Gewerkschaft Vereinigte Borussia", die 1871 in "Gewerkschaft Minister Stein" umbenannt wurde.
Die Abteufarbeiten für den ersten Schacht des neuen Bergwerks begannen 1871, doch konnte die Förderung wegen starker Wassereinbrüche erst 1875 aufgenommen werden. Nach dem Zusammenschluss mit der Bergwerksgesellschaft Fürst Hardenberg wurde auf Minister Stein 1891 ein zweiter und 1901 ein dritter Schacht abgeteuft.
Seit Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals im Jahre 1899 stand an der Zeche Fürst Hardenberg ein Hafen zur Verfügung. Mit der Umwandlung von Minister Stein in eine Großschachtanlage wurde ein vierter Schacht erstellt. Über Schacht IV entstand ein moderner Hammerkopfturm in Stahlbauweise, der mit seiner charakteristischen Form zum Wahrzeichen des Stadtteils wurde. Dank der Fortschritte im Stahlbau konnten die beiden Fördermaschinen Platz sparend im Kopf des Turmes über dem Schacht aufgestellt werden. Der Hammerkopfturm war der erste in Deutschland der zwei Schachtanlagen bedienen konnte.
Als letzte Dortmunder Zeche wurde Minister Stein am 31. März 1987 stillgelegt. Die meisten Tagesanlagen wurden abgebrochen. Der Hammerkopfturm mit den beiden Fördermaschinen von 1932 und 1959 und die Verwaltungs- und Kauengebäude sind der Abrissbirne entgangen.
Im Rahmen des IBA-Projektes Neue Mitte Dortmund-Eving wurden die ehemaligen Betriebsflächen 1999 zu einem Dienstleistungszentrum und Gewerbegebiet umgestaltet und die noch vorhandenen Industriedenkmäler in die neuen Nutzungen eingebunden.
Auf diesem Wege erhielt der Stadtteil auch einen neuen Mittelpunkt. Ein aufgeständerter Bürobau unterhalb des Hammerkopfturms nimmt die Form der früheren Hängebank auf. Der Förderturm selber ist mittlerweile ebenfalls zu einem Bürogebäude umgebaut worden.
Copyright: Route-der-Industriekultur / Redaktion baukunst-nrw
0 Kommentare lesen / Kommentar schreiben
nix
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Objekt!

Zeche Minister Stein - Dortmund
© by Thomas Robbin
Zeche Minister Stein - Dortmund
© by Thomas Robbin
Zeche Minister Stein - Dortmund
© by www.westbild.de

Zeche Minister Stein - Dortmund Zeche Minister Stein - Dortmund Zeche Minister Stein - Dortmund
Aufgeständerter Bürobau mit Hammerkopfturm
© Thomas Robbin
> Bild vergrößern
Eingangsbereich Bürobau
© Thomas Robbin
> Bild vergrößern
Hammerkopfturm und Bürogebäude im Abendlicht
© www.westbild.de
> Bild vergrößern

powered by keybits
nix