Vinzentiuskirche Bochum-Harpen

Straßenansicht Vinzentiuskirche Bochum-Harpen

Wandnische mit Giebel, darin Christi auf dem Regenbogen, Sandsteinrelief mit Anbetung der Könige

Blick in den Chor mit Altar

Historische Innenansicht Vinzentiuskirche

Glasmalereien mit Bergbau-Motiven

Glasmalereien mit Bergbau-Motiven

Glasmalereien mit Bergbau-Motiven

Vinzentiuskirche Bochum-Harpen

Kattenstr. 3, 44805 Bochum

1150 / 15. Jh. / 1905-06 (Erweiterung)

Historismus
Romanik
Gotik

Gerhard August Fischer
(Erweiterung)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Vinzentiuskirche Bochum-Harpen

Die evangelische Kirche St. Vinzentius in Bochum-Harpen setzt sich zusammen aus einer spätromanischen Basilika mit einem spätgotischen Chor und einem im 19. Jahrhundert erneuerten Westturm.
Um 1150 bis 1200 wurde die spätromanische Basilika anstelle einer flach gedeckten Saalkirche (um 1000) errichtet.
Die zweijochige Basilika im gebundenen System mit einem Chorjoch wurde im späten 15. Jahrhundert erweitert. Dabei wurde der romanische Chorschluss durchbrochen und ein gotischer 5/8 Chor angefügt. Die beiden nordöstlichen Seitenschiffjoche wurden zusammengefasst und mit einem Rippengewölbe bedeckt.
Der Kirchturm wurde im Jahr 1876 erneuert.
1905/06 wurde der Bruchsteinbau von Gerhard August Fischer im Süden um einen zweijochigen Baukörper mit einer Empore erweitert. Die neugotische Erweiterung mit zwei Quergiebeln wurde an den Chor und an das östliche Mittelschiffjoch angefügt. Der Anbau ist mit Glasmalereien mit Darstellungen des Bergbaus von Helene Stark aus dem Jahr 1939 versehen.
1951/52 wurde der Turm mit einem Quersatteldach und Dachreiter versehen. In der Ostwand des Turmes (zum Kirchenschiff hin) sind Reste des romanischen Baus erhalten.
Auch die Westjoche des Mittelschiffes und Teile der Seitenschiffe sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Der Altbau ist von Kuppelähnlichen Gratgewölben überfangen, die beiden nordwestlichen Seitenschiffsjoche sind tonnengewölbt (mit Stichkappen).
Der Chor wird durch zweibahnige Maßwerkfenster (1905 erneuert) zwischen Strebepfeilern erhellt. Die Hauptpfeiler sind durch Blendbögen untereinander verbunden, die nördliche, romanische Chorwand ist mit einer Blendarkatur versehen.
1975 bis 1978 wurde die St. Vinzentius-Kirche renoviert.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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