St. Gangolf bei Nacht

St. Gangolf vor dem Umbau

St. Gangolf mit neuem Turmhelm

Turm nach dem Umbau

Blick auf den Kirchturm bei Nacht

Außenansicht der Hallenkirche

Chor mit Maßwerkfenstern

Kirchenfassade bei Nacht

Krypta

Blick in den Chor

Teilansicht von Norden

St. Gangolf Heinsberg

Kirchberg, 52525 Heinsberg

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

15. Jh.

Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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St. Gangolf Heinsberg

Die Baugeschichte der ehemaligen Stiftskirche St. Gangolf in Heinsberg geht zurück in das 12. Jahrhundert: Um 1130 wurde durch Oda von Heinsberg ein Chorherrenstift gegründet, danach schloss sich der Bau einer Stiftskirche an. Der romanische Vorgängerbau von um 1230 war eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit Krypta.
Um 1400 wurde mit dem Bau der gotischen, dreischiffigen Hallenkirche begonnen, die Ende des 15. Jahrhunderts fertiggestellt werden sollte. Dazu wurde die dreischiffige Krypta unter dem Chor beibehalten. 1482 wurde das Langhaus zuletzt vollendet und Ende des 15. Jahrhundert der ursprünglich vorgestellte Westturm eingebaut.
Im 19. Jahrhundert durchlief der Kirchenbau eine neugotische Umgestaltung, die allerdings im Zuge des Wiederaufbaus nach schwerer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entfernt wurde.
2002 brachten die Architekten Dewey + Blohm-Schröder eine neue Dachhaube auf dem Turm an.
St. Gangolf zeigt sich als dreischiffige Backsteinhalle von fünf Jochen mit gerade geschlossenen Seitenschiffen und einem langgestreckten Chor mit polygonalem Abschluss. An der Nordseite des Hochchors schließt sich eine Sakristei an. Im Westteil ist die katholische Pfarrkirche mit einem quadratischen Turm versehen.
Der Chor und das Mittelschiff sind von einem Netzgewölbe überspannt, über den Seitenschiffen wölben sich Kreuzrippen. Die spitzbogigen Scheidbögen, die das Mittelschiff von den Seitenschiffen trennen, sind auf rechteckige Pfeiler mit rechteckigen Vorlagen und Rundstabdiensten aufgesetzt.
Bei der Krypta handelt es sich um eine dreischiffe Halle von vier (ehemals fünf) Jochen mit einem geraden Ostabschluss, die über massiven Säulen mit Würfelkapitellen kreuzgratgewölbt ist.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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