Paderquellgebiet Paderborn

Bauzeitliche Brücke

Blick zur Stadtverwaltung

Blick zur Stadtverwaltung, um 1950

Paderquellgebiet

An der Wasserkunst , 33098 Paderborn

1950

1950er-70er Jahre

Rudolf Reuter

Stadt Paderborn

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Objekte gesamt: 2010

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Paderquellgebiet

Bereits seit mehreren 100 Jahren wurde das Wasser der Paderquellen als Bade-, Lösch-, Trink- und Waschwasser genutzt. Dichte Wohnbebauung, städtische Wasserversorgung und Waschplätze prägten bis zum zweiten Weltkrieg das Paderquellgebiet.
Im Jahr 1950 wurde der Entwurf des Gartenarchitekt Rudolf Reuters umgesetzt. Das Gebiet wurde seither im Wesentlichen nicht verändert.
Reuters Entwurfs zeichnet sich durch freie und geschwungene Formen aus. Die Grünanlage sollte einen dynamischen, leichten und transparenten Eindruck vermitteln.
Das Element Wasser wurde mit natursteingefassten Quellbereichen und Bachläufen, zahlreichen Brücken und parallel laufenden Wegen erlebbar inszeniert. Der räumliche Zusammenhalt wurde durch großformatige Rasenflächen mit markanten Solitärgehölzen erzeugt. Die vorhandene topographische Situation wurde aufgenommen und betont, dies geschieht vor allem unterhalb des zeitgleich errichteten Verwaltungsgebäudes am Abdinghof.
Ein weiteres wichtiges Gestaltungselement war die Erhaltung und Ausformulierung der Blickbeziehungen; sowohl innerhalb des Parks als auch zwischen Park und angrenzendem Stadtraum.
Seit 2008 ist das Paderquellgebiet ein eingetragenes Gartendenkmal. Es wird durch ein entsprechendes Parkpflegewerk als kulturelles Erbe und zeittypischen Landschaftsarchitektur der 50er Jahre geschützt, so dass es auch in Zukunft als wichtige innerstädtische Erholungsfläche genutzt werden kann.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Landschaftsarchitektur » Parks

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