Gesamtansicht in der Dämmerung

Empfang im Besucherzentrum

Cafeteria im Besucherzentrum

Gangway, im Hintergrund der Förderturm von Schacht XII

Gangway, die Rolltreppe zum Besucherzentrum

Setzmaschinenbühne der Kohlenwäsche

Treppe zwischen Besucherzentrum und Ausstellungsräumen

Treppe zwischen Besucherzentrum und Ausstellungsräumen

Historische Ansicht der Kohlenwäsche

Luftbild Zeche Zollverein

Kohlenwäsche Zollverein

Kohlenwäsche Zollverein - Ruhrmuseum, Besucherzentrum

www.zollverein.de/

Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2006

Gegenwart

Heinrich Böll | Architekt Böll
(Umbau)
Rem Koolhaas | OMA Office for Metropolitan Architecture
(Umbau)
Martin Kremmer
(Ursprungsbau)
Fritz Schupp
(Ursprungsbau)
Hans Krabel | Architekt Böll
(Umbau)

Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH

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Objekte gesamt: 2010

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Kohlenwäsche Zollverein - Ruhrmuseum, Besucherzentrum

Die Kohlenwäsche ist der größte Übertagebau auf Zollverein.
Der Bau mit einer Gesamtlänge von 90 Metern und einer Breite von 30 Metern und einer Höhe von 37 Metern wurde wie die anderen Bauten von Schacht XII von den Architekten Schupp und Kremmer in einer modernen, kubistischen Formensprache mit einer Vorhangfassade aus mit Ziegeln ausgefachtem Stahlfachwerk ausgeführt.
Nach der Stilllegung der Zeche Zollverein im Jahr 1986 wurden die Anlagen unter Denkmalschutz gestellt.
Die Kohlenwäsche war ursprünglich eher eine Maschine, als ein Gebäude. In ihr wurde die geförderte Kohle von noch anhaftendem Gestein getrennt. Die Gebäudehülle diente hauptsächlich dem Schutz der Maschinerie vor Witterungseinflüssen.
Beim Umbau der Kohlenwäsche zum Veranstaltungs- und Ausstellungsort mussten verschiedene Faktoren beachtet und gegeneinander abgewogen werden.
Einerseits musste das denkmalgeschützte und in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco eingetragene Bauwerk so weit wie möglich erhalten werden, wozu auch der Erhalt der Maschinen gehörte. Anderseits sollte Platz für Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen geschaffen werden und das Bauwerk den gegenwärtigen Ansprüchen an Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz (gerade in Anbetracht der geplanten musealen Nutzung) angepasst werden. Dies erforderte eine ganze Reihe an Kompromissen.
Die Maschinerie wurde im oberen Teil des Gebäudes weitgehend erhalten. Die Fassade wurde um einige Zentimeter weiter nach außen versetzt, um Raum für die nötige Isolation zu schaffen.
Da die Kohlenwäsche aufgrund ihrer ursprünglichen Bestimmung keinen der neuen Nutzung angemessenen Eingang besaß, wurde als Zugang zum Besucherzentrum die 24,5 Meter hohe freistehende „Gangway“ errichtet, die vom Vorplatz vor dem Gebäude in das Foyer des Besucherzentrums führt.
Der dreiseitig verglaste Erich-Brost-Pavillon wurde auf das Gebäude der Kohlenwäsche aufgesetzt. Der in 38 Metern Höhe liegende Veranstaltungsraum bietet einen atemberaubenden Blick über das Ruhrgebiet.
In den umgestalteten, ehemaligen Kohlebunkern im unteren Teil der Kohlenwäsche befinden sich seit Ende 2008 Ausstellungsflächen für das Ruhr Museum.

Mehr Informationen über den
Industrie- und Kulturstandort Zollverein

Auszeichnungen:
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2010 (Land NRW/Architektenkammer NRW)
Auszeichnung guter Bauten 2006 (BDA Essen), Auszeichnung
Architekturpreis der Stadt Essen 2010 (Stadt Essen), Preisträger
Deutscher Architekturpreis 2007 (E.ON Ruhrgas AG), Anerkennung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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