Ostansicht Klosterkirche St. Petri

Historischer Zugang

Ansicht Südwest mit Rentei

Orgel

Nordost-Ansicht

Kreuzkapelle mit Sandsteinepitaph

Fassadendetail Ostansicht

Blick in den Chor mit Hochaltar

Klosterkirche St. Petri Oelinghausen

www.freundeskreis-oelinghausen.de/

Oelinghausen 2, 59757 Arnsberg

14. Jh.

Gotik

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Klosterkirche St. Petri Oelinghausen

Die ehemalige Prämonstratenser-Frauenstiftskirche St. Petri, heute katholische Pfarrkirche St. Peter, gehörte zu der als Doppelkloster gegründeten Anlage in Arnsberg-Holzen.
Der Bau des lang gestreckten gotischen Saalbaus wurde Mitte des 14. Jahrhunderts im Osten begonnen. Ein 5/8 Chor schließt die Saalkirche von neun Jochen Länge ab. 1350 wurde an der Nordseite des Baukörpers eine kleine Kapelle, in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Sakristei an der Südseite sowie im 15. Jahrhundert die dreijochige Kreuzkapelle angefügt.
Der Kirchenbau besteht aus Bruchsteinmauerwerk, nur der Chor ist außen verputzt. Durch schmale Strebepfeiler und zweibahnige Maßwerkfenster wird die Vertikale des Außenbaus betont. Die gesamte Kirche einschließlich des Glockenturms (erbaut im 16. Jahrhundert) im Westen ist mit Schiefer gedeckt, mittig auf dem Dachfirst ist dem Saalbau ein Dachreiter aufgesetzt. Der Zugang zur Kirche erfolgt über ein Spitzbogenportal auf der Nordseite des Langhauses, weitere Zugänge wurden zum Teil vermauert.
Das Kircheninnere wird bestimmt durch die Zweiteilung mittels der Stiftsfrauenempore: Am vierten Joch beginnt die erhöhte Empore, deren Zugang über die Stiftsgebäude im Westen erfolgte. Vom romanischen Vorgängerbau, einer Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert, sind die drei westlichen Joche unter der Stiftsfrauenempore erhalten. Der kreuzgewölbte Raum (Krypta) unter der Empore öffnet sich in einem Rundbogen (1963/64 restauriert) zum höher gelegenen gotischen Raumteil. In eine östliche Abmauerung wurde im Rahmen der Restaurierung eine Nische als Standort der Gnadenmadonna eingelassen. Der Chor und das Langhaus sind über schlanken Diensten kreuzrippengewölbt und mit Schlusssteinen mit figürlichen und pflanzlichen Motiven verziert.
Die buntfarbige Ausmalung des Kircheninnenraums stammt aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts und wurde bei Restaurierungen Mitte des 20. Jahrhunderts freigelegt.
Westlich der Kirche sind ein zweiflügeliges Stiftsgebäude der ehemaligen Klosteranlage (ehemaliges Renteigebäude, aus dem 18. Jahrhundert) sowie das sogenannte Gartenhaus, das unmittelbar auf die historische Klostermauer gesetzt wurde, erhalten.
Die katholische Pfarrkirche St. Peter wurde am 17. Juli 1985 in die Denkmalliste der Stadt Arnsberg eingetragen.

Autor: Dipl.-Ing. Architekt M.A. Ralf Herbrich, Untere Denkmalbehörde, Stadt Arnsberg / Redaktion baukunst-nrw

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