Kindertageseinrichtung „Im Kamp“ Köln

Außenansicht Gartenfassade Kita im Kamp

Blick in die zweigeschossige Erschließungszone

Innenansicht Spielhalle Kita im Kamp

Erschließungsbereich im Obergeschoss

Blick in einen Gruppenraum

Gruppenraum im EG mit großen Fensteröffnungen

Innenansicht Fensterkoje

Rote Spielkoje

Lageplan der Kita im Kamp

Grundriss Erdgeschoss Kita im Kamp

Grundriss Obergeschoss Kita im Kamp

Kindertageseinrichtung „Im Kamp“ Köln

Im Kamp 18, 50859 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt

2012

Gegenwart

Lill + Sparla Landschaftsarchitekten Freiraumplaner
(Freiraumplanung)
3pass Architekten Stadtplaner Part mbB Kusch Mayerle BDA

Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

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Objekte gesamt: 2010

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Kindertageseinrichtung „Im Kamp“ Köln

Das Architekturbüro 3pass errichtete 2012 eine neue Kindertageseinrichtung zur weiteren Versorgung des Stadtgebietes Köln-Widdersdorf. Die Kita wurde am Ortsrand mit direktem Blick in die freie Landschaft auf der Grundstücksfläche nördlich eines vorhandenen Kindergartens gebaut. Dieser blieb während der Neubauphase in Betrieb, wurde nach der Fertigstellung der neuen Einrichtung aber abgerissen. Wo vorher die alte Kita stand, ist jetzt der Spiel- und Außenbereich für die Kinder.
Das Gebäude auf polygonalem Grundriss gliedert sich in drei Bereiche: einem nach Norden orientierten eingeschossigem Gebäudeteil mit Funktions- und Nebenräumen und einem nach Süden ausgerichteten zweigeschossigem Baukörper mit Gruppenräumen und integrierten überdachten Fluchttreppen. Beide Teile verbindet eine großzügige Halle, die auch bei schlechtem Wetter ausreichend Platz zum Spielen bietet.
Der massive Baukörper wirkt durch gefaltete Dachflächen und geneigte Wandkonturen dynamisch. Eine integrative Nutzbarkeit wird durch eine durchgehend barrierefreie Bauweise und zusätzliche Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen gewährleistet.
Farbig abgesetzte niedrige "Spielerker", die in die Fassade eingefügt sind, stellen höhlenartige Rückzugsbereiche speziell für kleine Kinder dar. Die helle Spielhalle verfügt über weitere besondere Spielzonen z. B. ein gestuftes Podest als Spiel- und Kuschelzone.

Auszug Jurybewertung:
„Der zweigeschossige Gebäuderiegel bildet städtebaulich sinnvoll den Abschluss eines Wohngebietes zur offenen Landschaft. Seine expressive Gestaltung führt zu einer eindeutigen Adressbildung und ermöglicht die Identifikation mit dem Ort. Dies gilt umso mehr, als die Fassaden in kindgerechtem Maßstab ohne Rückgriff auf Stereotype gestaltet sind. Die zweigeschossige zentrale Erschließungszone bietet zahlreiche Blickbeziehungen und ist aufgrund ihrer räumlichen Großzügigkeit auch zum Spielen gut nutzbar. Die Verwendung von hellgrün durchgefärbtem Beton in Verbindung mit Parkettfußboden vermittelt eine gleichermaßen hochwertige wie robuste Atmosphäre. Die nuancierten grundrisslichen Abweichungen vom rechten Winkel und das leicht aufgefaltete Dach tragen ebenso zur Attraktivität der Innenräume bei. Positiv beurteilt wird auch die unmittelbare Anbindung der Gruppenräume im Obergeschoss an den Außenspielbereich durch die beiden Fluchttreppen, deren markante Eingänge neben den Fensterkojen der Gruppenräume prägende Elemente der Fassade darstellen. Das Projekt zeigt, dass ein ausführlicher Planungsprozess, die Entscheidung für hochwertige Materialien und eine sorgfältige Detaillierung beste Voraussetzung für nachhaltige Architektur darstellen.“

Auszeichnungen:
Kita-Preis NRW 2014 (MFKJKS NRW, Architektenkammer NRW), Auszeichung

Autor: 3pass Architekt/innen Stadtplaner/innen / Redaktion baukunst-nrw

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