Kinderdorf Bethanien

Nördlicher Eingangsbereich des inneren Bebauungsrings mit Blick auf die Kirche

Detailansicht eingeschossige Klinkermauer mit Durchgang

kristaliner Baukörper der zentral gelegenen Kirche

Innenraum der Kirche mit Blick auf den Altar

Aufgeständertes zweigeschossiges Verwaltungsgebäude

zweigeschossige Wohnbebauung im äußeren Bebauungsring

eingeschossige Mauer als Verbindungselement der Wohngebäude

Detailansicht Klinkerfassade mit grünen Fensterelementen

Südliche Kirchenfassade mit Glockenturm

Bethanien Kinder- und Jugenddorf Bergisch-Gladbach

Neufelderweg 26, 51427 Bergisch Gladbach

1962-1968

1950er-70er Jahre

Gottfried Böhm

Dominikanerinnen von Bethanien

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2097

Bethanien Kinder- und Jugenddorf Bergisch-Gladbach

Das Kinderdorf Bethanien befindet sich auf einer kleinen Waldlichtung südlich von Refrath.
Bis 1925 wurde der Standort zunächst durch Bergbau und danach durch eine Dynamitfabrik industriell genutzt. Anfang der 1960er Jahre kauften die Dominikanerinnen von Bethanien das Gelände und ließen durch den Architekten Gottfried Böhm ein Kinderdorf für insgesamt 100 Kinder errichten.
Die ringförmig angeordneten Bauten gliedern sich in zwei Radiale um einen zentralen Kirchplatz. Der erste Ring besteht aus dem Verwaltungs- und dem Konventgebäude. Ein rasenbedeckter Anger trennt die in der zweiten Radiale folgenden zehn Wohngruppenhäuser sowohl funktional als auch optisch von der ersten Gebäuderadiale.
Die Wohngebäude sind mit einer durchgehenden Mauer verbunden und vermitteln so einen geschlossenen dörflichen Gesamteindruck.
Die Kirche als zentrales Bauwerk besteht aus einem kristallin geformten Baukörper, aus dem der untersetzte Kirchturm nur im Ansatz herauskragt. Das Kirchdach wurde nachträglich mit Blei abgedeckt und hebt sich optisch von der groben, beige eingefärbten Betonfassade ab.
Sowohl das Verwaltungs- und das Konventgebäude, als auch die Wohngruppengebäude sind zweigeschossig und werden vom Kirchbau überragt. Die Gebäudeformen und –grundrisse unterscheiden sich stark. Die Einzelgebäude bilden durch die gemeinsamen Elemente der Gebäudehöhe und der Fassadengestaltung das einheitliche Ensemble des Kinderdorfs. Die Gebäudefassaden der Verwaltungsgebäude des inneren Kreises sind durchgehend in den oberen Bereichen in grobem, beige eingefärbtem Sichtbeton und in den unteren Bereichen in rötlichem Backstein ausgeführt. An den Wohngebäuden finden die Backsteinfassaden durch eine beige eingefärbte Sichtbetonattika ihre Abschlüsse und spiegeln somit die Materialität der ersten Gebäuderadiale wider.
Alle Gebäude sind über kleine Stege, die einen künstlich angelegten Bachlauf überwinden, an den zentralen Platz angeschlossen.
Das gesamte Ensemble steht seit Mai 2011 unter Denkmalschutz.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Marina schrieb am 24.10.2015 um 21:31
Die Anlage ist wunderschön.

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen

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